GPA StudentInnen: "450 Millionen Schilling nicht der Regierung schenken!”

Jede/r StudienkollegIn ist aufgerufen, einen Antrag an die Stipendienstelle zu richten

Wien (GPA/ÖGB). "Wir dürfen der Regierung keinen Schilling, der für die Stipendien geplanten Gelder überlassen”, gibt sich Christoph Benedikt von den GPA StudentInnen kämpferisch. "Deshalb ist es notwendig, dass jede Kollegin und jeder Kollege um eine Studierendenbeihilfe bei den jeweiligen Stipendienstellen der Universitäten ansucht”, erläutert Benedikt. ++++

An dem Faktum, dass "dank” der Studiengebühren ein nicht unerheblicher Teil der Studierenden sich das Studium nicht mehr leisten kann, ändert die Tatsache, dass der BezieherInnenkreis der Stipendien ausgeweitet wurde, allerdings nichts. "Diese als Almosen gedachten Stipendien zur "sozialen Abfederung” ändern jedenfalls nichts an unserer grundlegenden Ablehnung jeglicher Form von Studiengebühren", bringt der GPA Studierenden Chef die Sache auf den Punkt.

"Als Teil der Plattform "Recht auf Bildung”, die das von der ÖH eingeleitete Bildungsvolksbegehren unterstützt, leisten die GPA StudentInnen weiterhin Widerstand gegen den Bildungsabbau in all seinen Facetten, der durch diese Bundesregierung vorangetrieben wird”, betont Benedikt.

"Durch ein nicht Ausschöpfen der finanziellen Möglichkeiten würden wir ein verheerendes Signal an die Totengräber des freien Hochschulzuganges richten. Aus diesem Grund fordere ich nochmals alle KollegInnen auf, bis 15. Dezember bei der zuständigen Studienbeihilfenstelle den Antrag für ein Stipendium zu stellen”, endet der Vorsitzende der GPA Studierenden.
Weitere Infos unter: www.stipendium.at oder Tel.: (01) 60 173 - 0

ÖGB, 9. November 2001
Nr. 947

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