Ors0450: Fell-Lieferanten wehren sich - AUDIO (web)

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Der Blick aus dem Fenster beweist es: der Winter steht vor der Tür und es wird Zeit, die warmen Sachen aus dem Schrank zu holen. Viele Menschen würden sich gerne in einen Pelzmantel kuscheln, aber - ist man dadurch nicht mitverantwortlich für den Tod von unschuldigen Wildtieren? Verschiedene Naturschutz-Organisationen sehen das inzwischen anders. Die Herkunftsländer von Pelzen haben eingesehen, dass sie ihre Wildtiere schützen müssen. Trotzdem können sie weiterhin Pelze liefern. Susanne Kolb, Geschäftsführerin des Deutschen Pelz Instituts, erklärt das Prinzip der Nachhaltigen Nutzung':

0-Ton: (ors04501) Kolb 24 sec.
"Nachhaltige Nutzung bedeutet im Prinzip Schutz durch Nutzung. Es bedeutet, dass Artenschutz nicht gegen Lebensinteressen der Menschen in den Ursprungs-Regionen durchgesetzt werden kann. Wer viele Wildtiere hat und wenig Geld, der fährt dann am besten, wenn er diese natürlichen Ressourcen so weise nutzt, dass der Nachwuchs an Tieren die Abschöpfung an Tieren übersteigt."

Ein Beispiel: Das afrikanische Land Namibia schützt gleichzeitig Wildtiere und gibt seinen Bewohnern Arbeit.

0-Ton: (ors04502) Kolb 21 sec.
"Man hat den Dorfgemeinschaften Eigentumsrechte am Wild gegeben, das vorher dem Staat gehörte. Heute verkaufen die dörflichen Hegegemeinschaften einzelne Tiere an Jagd-Touristen, Foto-Touristen und erzielen dadurch Einkünfte. Tatsächlich ist es so, dass die Wildtierbestände in diesen Ländern steigen und die Wilderei eingedämmt wurde."

Und das heißt für deutsche Pelz-Liebhaber, dass sie die Menschen und die Tiere in diesen Ländern direkt unterstützen.

0-Ton: (ors04503) Kolb 21 sec.
"Der deutsche Verbraucher hilft fast direkt den Menschen mit dem Kauf bestimmter Pelzarten, zum Beispiel dem Swakara aus Namibia oder den Wildfellen aus Kanada oder Nordamerika, denn dort sind es meistens die Ureinwohner, die auf ganz traditionelle Art und Weise auf ihrem Land, auf dem Land ihrer Vorfahren, leben können."

Wer also gerne Pelz trägt, muss deswegen kein schlechtes Gewissen haben, auch wenn schlecht informierte Stars und Prominente sich gegen Pelze engagieren. Es lohnt sich, auch einmal die andere Seite der Medaille anzuschauen.

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ors Originaltext: Deutsches Pelz-Institut
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