Der Baßbariton Monte Pederson verstarb in Münchner Klinik an Krebs

Wien (OTS) - Monte Pederson, 1958 im Staate Washington geborener Baßbariton, verstarb am 6. November 2001 in einer Münchner Klinik an Krebs. Pederson war der Wiener Staatsoper eng verbunden. Er debütierte am 1. September 1991 als Klingsor in PARSIFAL, diese Vorstellung war die erste der Direktionsära Waechter / Holender am Haus am Ring. Insgesamt trat der Baßbariton hier 140 Mal auf, darunter in drei Premieren: im Oktober 1992 als Donner in DAS RHEINGOLD, im Oktober 1995 als Kaspar in der DER FREISCHÜTZ und -sicherlich sein größter Erfolg im haus am Ring - im Mai 1997 in der die Titelpartie in der Erstaufführung von George Enescus OEDIPE.

Weiters war Pederson in Wien als Don Pizarro in FIDELIO (21 Mal), als Jochanaan in SALOME (18 Mal) als Rangoni in BORIS GODUNOW (12 Mal), als Amfortas in PARSIFAL (7 Mal), in der Titelpartie von DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (7 Mal), als vier Bösewichte in LES CONTES D’HOFFMANN (6 Mal) sowie als Orest in ELEKTRA, als Wotan in DAS RHEINGOLD und DIE WALKÜRE sowie als Wanderer in SIEGFRIED, als Escamillo in CARMEN und in der Titelpartie von LE NOZZE DI FIGARO zu hören.

Angefangen von seinen ersten Engagements als Ensemblemitglied der San Francisco Opera spannte sich der Bogen über Auftritte am Royal Opera House Covent Garden London, an der Mailänder Scala, bei den Bregenzer Festspiele (1989 die Titelpartie in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER), den Salzburger Festspielen (1994 Rangoni unter Claudio Abbado sowie Nick Shadow in Strawinskys THE RAKE'S PROGRESS), an der Lyric Opera Chicago bis zum Opernhaus in Zürich, dem Pariser Châtelet der Deutschen Oper Berlin und der Hamburgischen Staatsoper. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro
Mag. Irina Kubadinow
Tel.: (01) 514 44 / 2309
Fax: (01) 514 44 / 2980
irina.kubadinow@wiener-staatsoper.at
http://www.wiener-staatsoper.at

Wiener Staatsoper

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | STO/OTS