Hetzl: Weiterentwicklung der Fachhochschulen verzögert

Wien, 2001-11-09 (fpd) - Der freiheitliche Abgeordnete Gerhard Hetzl ortete heute eine Verzögerung bei der Umsetzung der jüngsten Fachhochschul-Studiengesetz-Novelle. ****

Die zunehmende Bedeutung der Fachhochschulen für die Ausbildung von Spitzenkräften der heimischen Wirtschaft sei wohl unbestritten, so Hetzl. Während Universitätsstudien im Idealfall eine theoretische Durchdringung einer bestimmten Wissenschaftsdisziplin garantierten, obliege es den Fachhochschul-Studiengängen, für eine praktische Berufsausbildung auf akademischem Niveau zu sorgen. Daß dies funktioniere, zeigten sowohl der hohe Zulauf wie auch die hervorragenden Berufsaussichten der graduierten Abgänger.

Zu den Bestrebungen der Bundesregierung um eine moderne, flexible und zukunftsorientierte Studienlandschaft zähle daher auch die Weiterentwicklung der Fachhochschulen, betonte Hetzl. So seien etwa in der geplanten Novelle zum Fachhochschul-Studiengesetz die Schaffung eines zweigliedrigen Studiums - Magisterium (FH) und Bakkalaureat -, die Institutionalisierung der Fachhochschulkonferenz und Erleichterungen beim Zugang zum Doktoratsstudium vorgesehen.

Um so unverständlicher sei nun die zögerliche Haltung von Frau Bundesministerin Gehrer, die diese Novelle bis jetzt nicht zur Begutachtung ausgesandt habe. Hetzl abschließend: "Als Mitglied des Wissenschaftsausschusses und innerhalb des freiheitlichen Parlamentsklubs für den Bereich Fachhochschulen zuständiger Abgeordneter werde ich jedenfalls Druck ausüben, um diesen Stillstand zu beenden und die Umsetzung der geplanten Neuerungen zu beschleunigen." (Schluß)

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