WESTENTHALER: Temelin: "Weitere unerträgliche Provokation Tschechiens"

"Österreicher können bei Anti-Temelin-Volksbegehren antworten"

Wien, 2001-11-09 (fpd) - Als eine weitere unerträgliche Provokation Tschechiens bezeichnete heute FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler die Aussagen von Außenminister Jan Kavan, der eine Aufnahme der Ergebnisse des Melker Prozesses über das südböhmische Atomkraftwerk Temelin in den Beitrittsvertrag ablehnt. ****

Diese Vorgangsweise widerspreche allen Vereinbarungen und stelle eine einseitige Aufkündigung des Dialogs und eine Frotzelei gegenüber Österreich dar. Die Aussagen Kavans würden deutlich machen, daß Tschechien kein Interesse habe und nicht willens sei, einzusehen, daß Temelin eine Gefährdung der Bevölkerung sei, sagte Westenthaler. Nun sei es umso wichtiger, diesen Provokationen der tschechischen Regierung eine deutliche Abfuhr zu erteilen und klarzumachen, daß Tschechien mit diesem Pannenreaktor sicherlich nicht Mitglied der EU werden könne.

Westenthaler appellierte an die österreichische Bevölkerung, die Antwort auf diese Dauerprovokationen Tschechiens beim Anti-Temelin-Volksbegehren im Jänner zu geben. Offenbar verstehe die tschechische Regierung nur mehr diese deutliche Sprache. Ein österreichisches Veto gegen einen EU-Beitritt Tschechiens sei bei einer großen Beteiligung am Volksbegehren unumgänglich. (Schluß)

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