Präsident Leitl eröffnet Enquete zum Thema "Netzwerk Transportsysteme"

Kombinierter Verkehr und Telematik als Lösungsansätze im Straßengüterverkehr - Gemeinsame Veranstaltung von Verkehrsministerium, WKÖ und Logistikpool Austria

Wien (PWK802) - Der kombinierte Verkehr und innovative Kommunikationstechnologien (Telematik, E-Logistik) können einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der erwarteten Zuwächse im Straßengüterverkehr sowie zur Überwindung der vorhandenen Infrastrukturengpässe liefern. Neue Anwendungen, wie zum Beispiel bei der Donauschifffahrt, zeigen entsprechende Wege in die Zukunft.

Wegen der Bedeutung dieses Themas veranstalten das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die Wirtschaftskammer Österreich und der Logistikpool Austria (LPA) am Mittwoch, 21. November 2001, gemeinsam eine ganztägige Enquete zum "Netzwerk Transportsysteme". Die Veranstaltung wird durch Verkehrsministerin Monika Forstinger, WKÖ-Präsident Christoph Leitl und dem Obmann der BundessektionTransport, Verkehr, Telekommunikation, Harald Bollmann, eröffnet.

Am Vormittag stehen Fachreferate zum Kombi-Verkehr auf dem Programm, der Nachmittag ist der "Telematik und E-Logistik im intermodalen Verkehr" gewidmet.
Die Einleitung zu den Nachmittagsreferaten übernimmt Brigitte Ederer, Vorstandsmitglied von Siemens Austria und designierte Präsidentin des Logistikpools Austria.

Wie die Bundessektion Verkehr in einer Vorschau auf die Info-Enquete berichtet, ist das Aufkommen im Güterfernverkehr Österreichs mit dem Konjunturaufschwung Mitte der 90er Jahre deutlich gestiegen und erreichte 1999 rund 166 Millionen Tonnen. Der kombinierte Verkehr hält davon einen Anteil von elf Prozent.

Das Verkehrsministerium misst dem kombinierten Verkehr für die Zukunft eine zentrale Bedeutung bei. Aus diesem Grund hat das Ministerium ein Förderprogramm für den Kombi-Verkehr geschaffen, bei dem jährlich 40 Millionen Schilling (2,9 Millionen Euro) an Fördermitteln zur Verfügung gestellt werden. Angesprochen werden vor allem innovative Umschlagstechnologien. Neben Neuinvestitionen in den kombinierten Verkehr wie z.B. die Anschaffung von Ladeeinheiten (Container, Wechselaufbauten) oder Umschlagseinrichtungen (Kräne, Stapler, usw.) werden auch Machbarkeitsstudien oder Ausbildungskosten für Kombiverkehrsprojekte mit Barzuschüssen bis zu 50 Prozent unterstützt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung können sich Interessenten bei Vertretern des Verkehrsministeriums, von Ökombi, ÖBB und aus dem Logistikbereich über alle in Frage kommenden Förderungsmöglichkeiten informieren. (hp)

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