LR Bischof: Gesundheitsförderung bedeutet Lebensqualität

Fünf Projekte aus Vorarlberg für IBK-Preis nominiert

Bregenz (VLK) - Die Internationale Bodenseekonferenz
verleiht im Rahmen ihres Symposiums am Dienstag, 13. November
im Bregenzer Festspielhaus erstmals einen Preis für Gesundheitsförderung und Prävention. 16 Projekte aus den IBK-Ländern und -Kantonen sind nominiert, davon fünf aus
Vorarlberg. ****

"Aktive Gesundheitsförderung ist ein Beitrag zu mehr Lebensqualität", betont Gesundheitslandesrat Hans-Peter
Bischof. Dass Vorarlberg auf der Liste der Nominierungen für
den IBK-Preis so gut vertreten ist, bestätige einmal mehr,
welch hoher Stellenwert dem Thema Gesundheitsförderung im
Ländle eingeräumt wird. "Viele wichtige Initiativen auf
diesem Gebiet haben ihren Ausgangspunkt in Vorarlberg", so
Landesrat Bischof.

Alle für den IBK-Preis nominierten Projekte werden im
Rahmen einer Wanderausstellung im Bodenseeraum gezeigt

Die Nominierungen aus Vorarlberg:

1) Kinder stark machen: Mit und durch Sport (Dornbirn)

Sport findet idealerweise in einem Umfeld statt, das
Lebenslust und Wohlbefinden fördert. Hier setzt das Projekt
an: Mit Sport- und Spielveranstaltungen in Vereinen und
Schulen; mit Fortbildungsangeboten für Trainer und Lehrer. Im Vordergrund steht ganz bewusst nicht Prävention, sondern Jugendarbeit als Ganzes, weil Gesundheit Spass machen soll.

2) Body & mind: Gesundheitsförderung im Betrieb (Riezlern)

Eine Bank im Kleinwalsertal macht ihren Mitarbeitern die
alte Weisheit "ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" bewusst: Frisches Obst in jeder Abteilung, ein eigener
Fitnessraum, Mentaltraining, Ernährungsberatung gehören zum Angebot.

3) Fit Card (Dornbirn)

Auszubildende können Punkte sammeln, wenn sie an Sport-
oder Weiterbildungsprogrammen in den Bereichen Gesundheit und Prävention teilnehmen und den jährlichen Fitness-Check absolvieren. Am Ende der Lehrzeit gibt es dafür Prämien.

4) Ernährungsprojekte für Vorarlberger Kinder (Bregenz)

Um gute Ideen zu bündeln, hat der Arbeitskreis für
Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) die Ernährungsprojekte von Vorarlberger Schulen und Kindergärten erfasst. Bei einer
Fachtagung ließen sich 350 Teilnehmer informieren und
inspirieren.

5) Wohnen daheim im Alter (Götzis)

Durch Information, Bewusstseinsbildung und Aktivierung von Eigeninitiative werden alle Betroffenen - Behörden, Planer, Bauherren, Ärzte und pflegende Angehörige - animiert, auf
eine altersgerechte Anpassung im Wohnraum zu achten, um die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern.

Die weiteren Nominierungen:

6) Sucht beginnt im Kleinen - ein Modell zur Suchtprävention
in Kinderkrippen (München)
7) Kids and life - Projektwoche zur Kindersicherheit im Straßenverkehr (Offenburg)
8) Neckertal - Prävention und Gesundheitsförderung in fünf politischen Gemeinden (Brunnadern / CH)
9) Suchtberatung / Hilfe statt Strafe - flächendeckendes Pilotprojekt zur Bewältigung von Suchtproblemen (Schwandorf /
D)
10) Spielend abnehmen - Ernährungskurs für sechs- bis zwölfjährige Kinder (Ravensburg)
11) Time well spent - eine Studie über Demenz und soziale
Kontakte (Zürich)
12) Gegen die Mauer des Schweigens - Suizid thematisieren (Garmisch-Partenkirchen)
13) Projekt win-win - Schulmediation (St. Gallen)
14) naHÖRmal - Mitmachausstellung für Ohren, Augen und Hände
15) Das Bedröhnodrom - Erlebnisausstellung zu Musikstil & Suchtprävention (Landshut)
16) Sensomobile - Gesundheitsförderung durch
Sinnessensibilisierung (Bamberg)
(gw,nvl)

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