Firlinger: Mietrechtsänderung soll Bauwirtschaft ankurbeln

Kleine MRG-Novelle schafft weiteren Schritt der Vereinfachung im Wohnrecht

Wien, 2001-11-07 (fpd) - "Mit der morgen im Justizausschuß zu beschließenden Mietrechtsgesetz-Änderung soll das Baugewerbe und das Baunebengewerbe angekurbelt werden", erklärte heute der freiheitliche Bautensprecher Reinhard Firlinger.****

Mit dem von der FPÖ und ÖVP eingebrachten Antrag würden zukünftig Investitionen ermöglicht, die der in eine Konjunkturkrise befindlichen Bauwirtschaft einen neuen Impuls geben würden. Durch die Herausnahme von ausgebauten oder auszubauenden Dachböden aus dem Vollanwendungsbereich des MRG würden brachliegende Wohnobjekte dem Markt zugeführt. "Erwartet wird, daß dadurch mehr Dachböden als bisher auf den Wohnungsmarkt kommen. Insbesondere im großstädtischen Raum wird die deutlich spürbare Angebotserweiterung eine weitere Mietzinssenkung bewirken", betonte Firlinger.

Durch diese Änderung könnten einige Milliarden an Investitionen in das Baugewerbe fließen, die zur Arbeitsplatzsicherung erheblich beitragen. Mit der Herausnahme von Wohnungen und Wohnräumen, die von einer karitativen oder humanitären Organisation im Rahmen sozialpädagogisch betreuten Wohnens vermietet werden, werde nun die Möglichkeit der Unterschreitung der Mindestvertragsdauer von drei Jahren geschaffen. Dies solle gerade jenen Organisationen, wie der Caritas, Volkshilfe oder Bewährungshilfe dienen. Dadurch könnten Wohnungen an in Obdachlosigkeit geratenen Menschen auch für einen kürzeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden. Diese Erleichterungen sind vom sozialem Gesichtspunkt her von großer Bedeutung.

"Mit den jüngst eingebrachten Anträgen im Wohnbereich sollen Verbesserungen bei der Situation am Arbeitsmarkt geschaffen werden. Hierzu ist auch die SPÖ eingeladen an dieser wichtigen Initiative mitzuwirken und diese zu unterstützen", sagte abschließend Firlinger. (Schluß)

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