GPA-Trausznitz: Klare Absage an Chipkartengebühr

GPA-Trausznitz fordert Ende der Diskussion Wien (GPA/ÖGB). Der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Günther Trausznitz (FCG), erteilt der von ÖVP-Gesundheitssprecher Erwin Rasinger ins Spiel gebrachten Gebühr für die neu einzuführende Sozialversicherungs-Chipkarte eine klare Absage.++++

Auch eine Gebühr unter den von Rasinger vorgeschlagenen 500 Schilling pro Jahr stehen für Trausznitz außer Diskussion. "Die geforderte Chipkartengebühr wäre eine glatte Täuschung der Versicherten, denen wiederholt versichert worden war, dass die Krankenscheingebühr im Zuge der Chipkarteneinführung ersatzlos wegfallen würde.

Eine derartige Gebühr wäre darüber hinaus abermals eine Maßnahme, mit denen die ArbeitnehmerInnenseite unverhältnismäßig und einseitig zur Finanzierung des Gesundheitssystems zur Kasse gebeten werden würde, während sich die Dienstgeberseite aus ihrer Mitverantwortung Schritt für Schritt zurückzieht", so Trausznitz.

Trausznitz fordert eine sofortige Beendigung der Diskussion um die Chipkartengebühr und seitens der Regierungsverantwortlichen ein deutliches Bekenntnis zu einem solidarischen Gesundheitssystem.

ÖGB, 7. November 2001
Nr. 932

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