Sodian: SPÖ verweigert Drogenkontrolle im Straßenverkehr

Massive Zunahme von Drogenlenkern muß SPÖ zum Umdenken bewegen

Wien, 2001-11-07 (fpd) - "Mit der weiteren Verweigerung der SPÖ im Parlament, Drogentests im österreichischen Straßenverkehr zu beschließen, wird es weiterhin zu einer Zunahme von unter Drogen beeinträchtigten Lenkern kommen", kritisierte heute der freiheitliche Abgeordnete Andreas Sodian. ****

Die Anzahl der durch Drogen beeinträchtigten Autofahrer sei in den letzten Monaten alarmierend angestiegen. "In Oberösterreich, Salzburg und Wien werden heuer immer mehr Drogenlenker von der Exekutive erwischt. Laut neuesten Untersuchungen und Schätzungen kommen auf einen alkoholisierten Autofahrer in Österreich bereits mindestens ein Lenker, der unter Drogen steht. Der Salzburger Gerichtsmediziner Tohass Keller und der Wiener Polizeiarzt Dr. Fous gehen auch von einem Verhältnis 1:1 aus", betonte Sodian.

In Oberösterreich sei eine Verdoppelung von Anzeigen wegen Drogen am Steuer gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Auch in anderen Bundesländern wie etwa Wien würden Experten warnen, daß sich die Anzahl der Drogenlenker seit 1996 sogar verdreifachen werde.

"Diese besorgniserregende Entwicklung der ansteigenden Drogenlenker in Österreich kann nicht mehr als Seltenheit betrachtet werden. Mit der massiven Zunahme von unter Drogen beeinträchtigten Autofahrer müssen bei der SPÖ nun die Alarmglocken läuten. Die SPÖ ist daher aufgerufen, ihre Blockade in der Verkehrspolitik zu beenden und die Umsetzung von Drogentest im Straßenverkehr zu gewährleisten, ansonsten würde sie den Drogeneinfluß im Straßenverkehr fördern", sagte Sodian abschließend. (Schluß)

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