TANCSITS: ÄNDERUNGEN IM MIETRECHTSGESETZ SOLLEN BAUWIRTSCHAFT NEUE IMPULSE GEBEN

ÖVP-Bautensprecher erwartet sich dadurch Investitionen in der Höhe von 2,5 Milliarden

Wien, 7. November 2001 (ÖVP-PK) Im vorigen Jahr hatten wir die niedrigste Mietpreisentwicklung seit 1980, was auf die erfolgreiche Politik im Wohnrecht - von der Bewirtschaftung zum Markt -zurückzuführen ist. Morgen sollen mit einem ÖVP-FPÖ-Antrag im Justizausschuss des Nationalrats weitere Änderungen im Mietrecht vorgenommen werden, die diesen eingeschlagenen Weg weiter unterstützen. Das erklärte heute, Mittwoch, ÖVP-Bautensprecher Abg. Mag. Walter Tancsits. ****

Im Vordergrund dieser Initiative stehe, der Bauwirtschaft Impulse zu geben. "Die letzten Arbeitsmarktdaten bestätigen, dass wir in der Bauwirtschaft eine Konjunkturkrise haben. Daher ist es richtig, im Wohnrecht rechtzeitig Maßnahmen zu setzen, um Investitionen zu ermöglichen", so der Bautensprecher weiter. "So sollen die Preis- und Vertragsbildung für auszubauende Dachböden aus dem engen Korsett des Mietrechts genommen und der freien Vertragsgestaltung von Investor und Eigentümer überlassen werden", erläuterte Tancsits weiter. Der ÖVP-Abgeordnete erwartet sich dadurch in den nächsten Jahren - vor allem im großstädtischen Bereich - Investitionen in der Höhe von 2,5 Milliarden Schilling.

Tancsits appellierte abschließend an die Abgeordneten der SPÖ -die dem ÖGB angehören - diese auch für den Arbeitsmarkt wichtige Initiative zu unterstützen.
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