Sicherheitsdoktrin: Jung begrüßt SPÖ-Verhandlungsbereitschaft

Wien, 2001-11-05 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher Abg. Bgdr Wolfgang Jung begrüßte heute in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Unterausschusses zur Erarbeitung der Sicherheitsdoktrin den gegenwärtig offenbar in den Parteien vorhandenen guten Willen. Er ersuchte aber gleichzeitig in dieser wichtigen Phase der Verhandlungen zu größtmöglicher Zurückhaltung in allen Parteien. ****

"Man soll die in den Ausschuß nominierten Vertreter jetzt in Ruhe arbeiten lassen", meinte der freiheitliche Wehrsprecher. "Was die Frage der Optionen betrifft, sollte man sich darauf besinnen, was Option wirklich bedeutet, nämlich Möglichkeit. Für Österreich als freien Staat bestehen, unter Beachtung der gesetzlichen Einschränkungen und Notwendigkeiten theoretisch alle Optionen, von der Neutralität über die Bündnisfreiheit, die engere Zusammenarbeit in einem europäischen Sicherheitsverbund bis hin zur NATO-Mitgliedschaft. Diese Optionen sollten bei jeder Beurteilung erwogen werden, um dann die für Österreich zweckmäßigste zu wählen. Aber auch eine solche Entscheidung kann keine für die "Ewigkeit" sein, sondern muß nach Entwicklung der sicherheitspolitischen Lage immer neu beurteilt werden", schloß Jung. (Schluß)

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