WESTENTHALER: "Zwentendorf-Volksabstimmung war auch SPÖ-Niederlage"

"Appell zur Teilnahme an Anti-Temelin-Volksbegehren"

Wien, 2001-11-05 (fpd) - "Die Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf vor 23 Jahren war aber auch eine schwere Niederlage für die SPÖ, die Atombefürworter Nummer eins. Gleichzeitig war diese Abstimmung Anfang und Ende der Ära Kreisky", erinnerte heute FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler den SPÖ-Klubobmann.****

Diese historische Tatsache rücke auch die Glaubwürdigkeit der Sozialisten und von Cap ins richtige Licht. In Wirklichkeit fehle es der SPÖ an einer echten Strategie zur Bekämpfung der Atomgefahr. Einfach nur einen europaweiten Atomausstieg zu fordern und dann die Hände in den Schoß zu legen, sei zu wenig. Vielmehr sollte es zu einem österreichweiten Aufschrei gegen Temelin kommen. "Ich lade Josef Cap und die SPÖ ein, das Volksbegehren gegen Temelin, das ab 14. Jänner 2002 zur Unterschrift aufliegt, zu unterschreiben", sagte Westenthaler.

Offenbar sei die FPÖ jene Partei mit der klarsten Linie und der eindeutigsten Kampfansage gegen Temelin. "Nicht Reden, sondern Handeln
muß jetzt die Devise sein. Ebenso die Mitbestimmung der österreichischen
Bevölkerung", betonte der FPÖ-Klubobmann.

Das Volksbegehren im Jänner sei die letzte Chance für Österreich, ein starkes Zeichen zu setzen. "Keine parteipolitische, sondern eine parteiübergreifende Bewegung sollte von diesem Volksbegehren ausgehen", meinte Westenthaler.

"Der heutige 23. Jahrestag der Zwentendorf-Volksabstimmung sollte auch dazu genutzt werden, an die österreichische Bevölkerung zu appellieren, am Anti-Temelin-Volksbegehren im Jänner 2002 teilzunehmen", schloß Westenthaler. (Schluß)

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