FP-Herzog: Die Personalvertretung des AKH hat kläglich versagt!

Trotz aller Beschwichtigungen wurde bis zum heutigen Tag keine Lösung für 10 Mieter in einem Personalwohnhaus des Krankenanstaltenverbundes gefunden.

Wien, 05-10-2001 (fpd) - "Eklatantes Versagen" in der Frage der Ersatzwohnungen für Bewohner eines Personalwohnhauses in Wien 18, Währinger Gürtel 21, wirft FP-Stadtrat Johann Herzog der Personalvertretung des Wiener AKH vor.

"Vor einem Monat", so Herzog, "haben die Wiener Freiheitlichen bereits davor gewarnt, daß 10 Bewohnern eines Personalwohnhauses in Währing die Obdachlosigkeit drohe, da sie zwar bis 31.10 ihre Dienstwohnungen an das AKH zurückgeben müssen, sich aber sowohl AKH als auch Wiener Wohnen für die dringend benötigten Ersatzwohnungen nicht zuständig fühlen.
Die Personalvertretung des Wiener AKH beschwichtigte noch am 4.10. mit Halbwahrheiten und ließ ausrichten, daß gemeinsam mit "Wiener Wohnen" ein Lösung gefunden werden wird."

Nunmehr ist ein Monat vergangen, und noch immer nicht wurde für alle Mieter eine Lösung gefunden. Einige Mieter befinden sich in einer rechtlichen Grauzone, da weder Wiener Wohnen noch das AKH für Ersatzwohnungen sorgen konnte. Für diese Bewohner heißt das konkret, daß sie ihre Wohnungen räumen müssen, aber nicht wissen wohin sie ziehen sollen - alles in allem eine unmögliche und untragbare Situation, die neben der zur Schau gestellten Bürokratie auch noch eine menschliche Tragödie mit sich bringt. Die Gleichgültigkeit der Personalvertretung in dieser existentiellen Frage stellt einmal mehr die Frage der Effektivität dieses Gremiums in den Raum, so Herzog abschließend.

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