Volksanwaltschaft zeigt berechtigte Beschwerden auf

Die Palette der Vorwürfe reicht von doppelt verrechneten Grabsteinkosten bis zum Vorwurf der Abschleppkostenorgie

Wien, (OTS) Montag haben die drei Volksanwälte im Wiener Rathaus in Anwesenheit des Ersten Landtagspräsidenten, Johann Hatzl, den 22. Bericht der Volksanwaltschaft präsentiert. Präsident Hatzl führte in seiner Stellungnahme zum Bericht der Volksanwaltschaft u. a. aus, dass sich die Wiener Stadtverwaltung ihrer Vorbildwirkung bewusst sei und man ihr große Aufmerksamkeit widmen müsse, immerhin leben in der Bundeshauptstadt über eineinhalb Millionen Menschen. Er werde den Bericht der Volksanwaltschaft bei der nächsten Landtagssitzung vor legen, sagte Hatzl.

Der Berichtszeitraum erstreckt sich auf das gesamte Jahr 2000. Über 400 Beschwerden betreffend die Landes - und Gemeindeverwaltung wurden an die drei Volksanwälte, Dr. Peter Kostelka, Rosemarie Bauer und Mag. Ewald Stadler heran getragen. Davon wurden 35 Beschwerden zurück gezogen, 50 Prozent der Beschwerdeführern wurde nicht Recht gegeben, aber bei einem Viertel der Beschwerden stimmten die Volksanwälte völlig zu. Die Volksanwaltschaft ist allen eingebrachten Beschwerden nach gegangen.****

Volksanwälte brachten bei der Pressekonferenz je drei Beschwerdefälle vor

Der Vorsitzende der Volksanwaltschaft, Dr. Peter Kostelka, sprach u. a. über einen Fall, der sich mit Rettungseinsätze auseinander setzte, die sich bei einem Beschwerdeführer zu einer Schuldenfalle entpuppte, Mag. Ewald Stadler kritisierte u.a. die MA 48 (Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark), wo eine "Abschleppkostenorgie" geortet wurde.

Rosemarie Bauer schilderte einen Beschwerdefall über die ungerechtfertigten Mehrfachbezahlung von Grabsteinkosten Die Volksanwälte hielten im Berichtsjahr 120 Sprechtage im Wiener Amtsgebäude der Volksanwaltschaft und 10 Sprechtage in allen Wiener Gemeindebezirken ab.

o Informationen zur Volksanwaltschaft finden Sie unter:

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