Ellensohn: "Fordere Funktionsverbot für Präsidenten des FC-Kärnten"

Wiener Grüne erstatten Anzeige wegen Verleumdung

Wien (Grüne) - "Die jüngsten Entgleisungen des FC-Kärnten-Präsidenten sind ein klarer Fall für den Bundesligastrafsenat. Für mich ein klarer Fall für die Verhängung eines Funktionsverbotes!", so reagiert der Sportsprecher der Wiener Grünen, David Ellensohn, auf die Vorfälle rund um das gestrige Spiel Austria Wien gegen Kärnten. Nach der Niederlage der Kärntner wurden Drohungen gegen den Schiedsrichter ausgesprochen. Der Präsident des FC Kärnten legt der politisch gleichgefärbten Sportministerin nahe, "diese Ganoven von Schiedsrichtern, die offenbar käuflich sind, zu überprüfen." Verschwörungstheoretisch ging’s weiter mit: "Die Tore wurden nur aberkannt, da Frank Stronach als Bundesliga-Präsident und Austria-Finanzier zwingend gewinnen muss."

Ellensohn: "Natürlich ist es bitter für die Kärntner und vor allem für den verhinderten Hattrick-Schützen Marijo Maric, wenn drei Tore vom Schiedsrichter aberkannt werden. Am Fußballplatz darf durchaus etwas bodenständiger gesprochen werden, aber kein Präsident der Welt darf sich auf ein derartiges Niveau begeben. Diese verbalen Entgleisungen können auch von strafrechtlicher Relevanz sein. Wir werden die Staatsanwaltschaft ersuchen, diesen Fall im Zusammenhang mit einer Verleumdung zu prüfen." Unterstützung erhält der Sportsprecher der Wiener Grünen auch vom Präsidenten des KSV Ankerbrot, Günter Kenesei: "Wenn ich als Präsident eines viertklassigen Vereins in Wien eine derartig unqualifizierte Aussage tätige, droht mir ein zweijähriges Funktionsverbot und eine saftige Geldstrafe. Und das zu Recht."

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