Schasching: Null-Defizit auf Kosten der Bildung

Wien (SK) "Blickt man auf die bildungspolitischen Maßnahmen der Regierung, so zeigt sich ein trauriges Bild. Wenn es Veränderungen gab, dann fast nur negative. Studiengebühren, Verhaltensvereinbarungen und Bildungsevidenz sind nur ein paar der Steine, die unserer Jugend in den Weg gelegt werden", kritisierte SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

So sei die Entscheidung für Bildung für viele auch eine Frage der Existenz geworden, denn selbst die "großzügige" Vergabe von Stipendien erreiche nicht jeden Studierenden. Der Rückgang der Studenten um 25 Prozent spreche für sich, wobei die Anzahl der Akademiker in Österreich immer noch sehr gering sei. "Ich will, dass auch noch meine Kinder eine gerechte Chance auf Bildung haben", fordert Schasching. "Man muss nicht immer alles hinnehmen, was von einer bildungsfeindlichen Regierung beschlossen wird."

Aus diesem Grunde findet auch in der Woche vom 6. bis 13. November das "Volksbegehren gegen Studiengebühren und für eine Bildungsoffensive" statt. Zu den wichtigsten Forderungen gehören:
Keine Budget-Kürzungen im Bildungsbereich, Abschaffung der Studiengebühren, sozial gerechte Schüler- und Studiengebühren, leistungsgerechtes Dienstrecht an den Universitäten und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Schularten. "Alle Wahlberechtigten haben hier nochmals die Möglichkeit, durch ihre Unterschrift in ihrer Hauptwohnsitzgemeinde ein bildungspolitisches Zeichen zu setzen, und ihr NEIN zur derzeitigen Negativ-Politik der Regierung in Bezug auf Bildung zu bekunden," so Schasching. (Schluss) se/mm

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