Cap: Europaweiter Atomausstieg - Ja, was sonst?

SPÖ-Klubobmann erinnert an 23. Jahrestag der Zwentendorf-Volksabstimmung

Wien (SK) Anlässlich des 23. Jahrestages der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf bekräftigte der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap Montag seine Forderung nach einem europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie. "Die österreichische Bevölkerung hat am 5.November 1978 eine sehr weise und für ganz Europa richtungsweisende Entscheidung getroffen. Der Slogan 'Atomkraft? Nein danke!' ist fast ein Vierteljahrhundert nach Zwentendorf aktueller denn je", so Cap. Die Mehrzahl der EU-Länder habe sich von der Atomenergie bereits verabschiedet bzw. entsprechende Ausstiegsszenarien beschlossen. Auf Ebene des Europäischen Parlaments werde ein europweiter Atomausstieg bereits diskutiert, vor allem in Hinblick auf die Situation der Erweiterungsländer. Umso desaströser sei daher die uneinheitliche Haltung der Regierung in dieser Frage, welche sich nicht einmal in der Causa Temelin auf eine einheitliche Linie einigen könne, kritisierte der gf. SPÖ-Klubobmann. ****

Cap verwies einmal mehr darauf, dass die sogenannte Nullvariante im Melker Prozess verankert sei und Tschechien aufgefordert werden müsse, diese zu kalkulieren und vorzulegen. Konstruktive Lösungsansätze seien von der heillos zerstrittenen und handlungsunfähigen Bundesregierung jedoch "bedauerlicherweise nicht zu erwarten", schloss der gf. SPÖ-Klubobmann. (Schluss) ns/mm

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