Geldverschwendung am Albertplatz Margulies: "So wird BürgerInnenbeteiligung ad absurdum geführt"

Grüne (Wien) - Die jetzt begonnenen Renovierungen am Albertplatz rufen den Unmut sowohl der Josefstädter Grünen als auch des Grünen Gemeinderates Martin Margulies hervor: "Hier wird um 8 Millionen Schilling ein völlig unattraktives Projekt verwirklicht."

Martin Margulies, der sich schon seit 1989 (!) für eine Vergrößerung der Grünflächen am Albertplatz einsetzt, kann den jetzigen Plänen nichts abgewinnen. Der Argumentation, dass das Ergebnis der BürgerInnenbefragung aus dem letzten Jahr nun umgesetzt werde, widerspricht auch Michael Knopp, Klubobmann der Josefstädter Grünen:
"Aus heutiger Sicht fand die damalige Befragung auf Grundlage falscher Tatsachen statt." Weder die damalige Kostenschätzung von maximal 1,9 Mill. ATS für die Variante, die jetzt um 8 Mill. umgesetzt wird, noch die Hoffnung der AnrainerInnen, mit dieser Variante alle Bäume erhalten zu können, haben sich bewahrheitet. Margulies: "Auf diese Weise wird BürgerInnenbeteiligung ad absurdum geführt, wenn sich im nachhinein herausstellt, dass alles ein Schmäh war!"

Knopp betont abschließend, dass "wir Grüne und das Bürgerforum jetzt die einzigen sind, die gegen diese Geldverschwendung gestimmt haben und fordern eine sofortige Neubewertung der Situation."

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