Intakte alpine Infrastruktur garantiert Erfolg des Wanderbaren Ö.

Rossmann: "Fehlt das notwendige Wege- und Hüttennetz, ist der Wanderurlaub in Österreich nicht mehr so attraktiv"

Wien (BMWA/OTS) - Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann unterstrich im Rahmen der heutigen Pressekonferenz die Bedeutung der Erhaltung der alpinen Infrastruktur für die Tourismusmarke Österreich. ***

Rund drei Viertel der ausländischen und inländischen Urlaubsgäste geben als Hauptaktivitäten Wandern, Bergsteigen und Spazieren gehen an und benützen die von den alpinen Vereinen geschaffene und instand gehaltene Infrastruktur. An die drei Mio. Menschen besuchen pro Jahr zumindest eine Schutzhütte, und ein Mehrfaches tummelt sich auf den betreuten, markierten Wegen und verlässt sich auf dieses unverzichtbare Sicherheitsnetz im Gebirge. "514 Hütten und mehr als 50.000 km Wanderwege bilden das Rückgrat des österreichischen Bergtourismus, sind also Teil der Tourismusmarke Österreich", so Rossmann.

Die Erhaltungskosten der alpinen Infrastruktur für das "Wanderbare Österreich" belaufen sich jährlich auf € 12 Millionen. Seit 1981 habe der Bund ATS 454 Millionen für das Schutzhüttensanierungsprogramm, und seit 1991 ATS 8 Millionen für die Wanderführeraus- und -fortbildung beigesteuert. Die Länder, die sich bisher nur zu einem geringen Anteil an den Kosten beteiligt hätten, seien in diesem Zusammenhang dringend aufgefordert, hier tätig zu werden, so Rossmann. Trotz Eigenaufbringungen in der Höhe von rund € 5 Millionen durch die alpinen Vereine sowie durch rund 180.000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden für Schutzhütten könne die Differenz nur in zu geringem Ausmaß ausgeglichen werden. Der Rest gehe auf die Substanz der Schutzhütten und Wege.

"Wenn aber das notwendige Wege- und Hüttennetz fehlt, Sicherheits-und Ökologiestandards nicht mehr gegeben sind, wäre die Attraktivität eines Wanderurlaubs in Österreich nicht mehr gegeben", warnt Rossmann. "Es gilt nunmehr, dieses Engagement der Ehrenamtlichen abzustützen und den volkswirtschaftlichen Schaden für Österreichs Tourismuswirtschaft durch eine gemeinsame finanzielle Anstrengung, vor allem der Länder, abzuwenden." (Schluss) bxf

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