Schasching zu Haider: Schlechte Verlierer haben in der Politik nichts verloren

Haiders üble Nachrede wirft ein bezeichnendes Licht auf das Sportverständnis der Freiheitlichen

Wien (SK) Entrüstet über die Entgleisung des Freiheitlichen Landeshauptmannes Haider nach der Niederlage des FC Kärnten, in der er die Schiedsrichter als käufliche Ganoven bezeichnet hatte, zeigte sich die SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Haider treibt ein böses Spiel mit den Schiedsrichtern und den Gefühlen der Sport-Fans." ****

"Die Aufforderung an die Vizekanzlerin, als zuständige Sportministerin hier durchzugreifen und den Willen des blauen Mastermind auch in Sachen Fussball durchzusetzen, ist ein wirklich bezeichnendes Beispiel für das Sport- und Demokratieverständnis der Freiheitlichen. Hier geht es nur darum, immer oben auf zu bleiben, egal mit welchen Mitteln. Selbst die Verleumdung von Schiedsrichtern, die einen wirklich unverzichtbaren Bestandteil der Sportwelt bilden, scheint Haider nicht zu dumm zu sein", so Schasching.

Die Vizekanzlerin sei nun aufgerufen, sich von den Zurufen aus Kärnten klar zu distanzieren: "Wenn sich Riess-Passer nicht vollends ins sportpolitische Out manövrieren möchte, muss sie sich klar gegen diese Unterstellungen Haiders und hinter die Schiedsrichter aller Sportarten stellen." Für Riess-Passer sei das die Chance zu zeigen, dass ihr die Anliegen des Sports nicht egal sind: "Sich im Blitzlichtgewitter auf der Stadiontribüne zu sonnen ist sicher nicht genug. Jetzt soll sich die Sportministerin auch hinter den Fußball und gegen die Verleumdungen ihres Parteifreundes stellen." (Schluss) ns/mm

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