Kogler: Leitl bleibt konkrete Aussagen schuldig - Bis dato nur Sprechblasen

Grüne für Streichung von Ambulanzgebühren und

OTS (Wien) - Unfallrentenbesteuerung

"WK-Chef Leitl bleibt jegliche konkrete Vorstellung
schuldig, wie er sich eine Steuerreform tatsächlich vorstellt. Durch seine Andeutungen drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass es sich um eine einseitige, einzig die Unternehmen begünstigende Steuerreform handeln solle", reagiert der Wirtschaftssprecher der Grünen, Werner Kogler, auf die Aussagen von WK-Präsident Leitl in der heutigen TV-Pressestunde.
"Oberste Priorität bei einer Steuerreform muß die Entlastung von niedrigen und mittleren Lohn- und Einkommensgruppen sein. Parallel dazu ist eine Streichung der sozial unverträglichen und sinnlosen Maßnahmen der derzeitigen Bundesregierung - die Besteuerung der Unfallrenten und die Ambulanzgebühren - längst überfällig", so Kogler.

Der Grün-Abgeordnete zeigt sich weiters enttäuscht über die nebulosen Worte von Leitl hinsichtlich einer Lohnnebenkostensenkung. Die Grünen verweisen auf ihr aufkommensneutrales Konzept einer ökologischen Steuerreform: Lohnnebenkostensenkung und Energiekostenerhöhung. "Gerade vom Chef der Wirtschaftskammer hätte ich mir in diesem Zusammenhang eindeutige Worte erwartet. Die ist er leider schuldig geblieben", so Kogler.

"Irgendwann einmal muss auch der WK-Chef Farbe bekennen und Dinge beim Namen nennen. Leitls zur Schau getragener Reformeifer schlägt sich bis dato nur in Sachen PR-Rhetorik, Sprechblasen und Wortbilder nieder", so Kogler abschließend.

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