Friewald: 800.000 Schilling für städtische Umweltplanung in Tulln

Land Niederösterreich fördert europaweites Umweltprojekt

St. Pölten (NÖI) - Die Stadtgemeinde Tulln hat sich zum Ziel gesetzt, den städtischen Energiebedarf zu 100% durch nachwachsende Rohstoffe zu decken. Für die Planung und Umsetzung dieses Projektes hat die NÖ Landesregierung in ihrer letzten Sitzung eine finanzielle Unterstützung von 800.000 Schilling beschlossen. Die Förderung von derartigen Umweltprojekten ist ein wichtiger Beitrag zu Weiterentwicklung und besseren Nutzung alternativer Energiequellen. Niederösterreich liegt mit seinem Anteil an erneuerbaren Energieträger mit 14,7% um 2,5% über dem Österreichischen Durchschnitt und beweist damit einmal mehr seinen Ruf als Umweltmusterland, freut sich LAbg. Rudolf Friewald. ****

Tulln ist Teil eines Netzwerkes europäischer Gemeinden, die unter dem Projektnamen "Zero Emission City" durch Erfahrungsaustausch, Schulungsmaßnahmen sowie die Planung und Umsetzung von Investitionen zur Nutzung nachwachsender Energieträger ihr Ziel erreichen wollen. Durch die Erstellung eines Handlungsleitfadens soll es nachfolgenden Gemeinden erleichtert werden, das erworbene Wissen entsprechend zu nutzen. Damit kann das erwünschte Ziel, Biomasse weiter als Energieträger zu etablieren noch schneller realisiert werden, betont Friewald.

Die VP NÖ will den Weg einer ökologischen Politik weiter fortsetzen, um auch den nachfolgenden Generationen eine gesunde Umwelt zu hinterlassen. Mit der Energiegewinnung aus Biomasse, für die Ende 2002 bereits 155 Millionen Schilling zur Verfügung stehen werden, wird der eingeschlagene Weg mit diesem Projekt erfolgreich fortgesetzt, so Friewald.

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