Kartellverfahren US Justizministerium vs. Microsoft:

Microsoft schließt Vergleich mit US-Regierung um das langjährige Kartellverfahren beizulegen

Wien (OTS) - Die Microsoft Corporation hat heute bekannt gegeben, dass sie in dem bereits seit drei Jahren andauernden kartellrechtlichen Verfahren einen Vergleich mit der US-Regierung geschlossen hat. Die Einigung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrichters, der das Verfahren leitet. Sie sieht vor, dass in einem Zeitraum von fünf Jahren spezielle Einschränkungen und Bestimmungen für die Entwicklung und Lizenzierung von Software, für die Zusammenarbeit mit unabhängigen Softwarehäusern und für die Offenlegung der inneren Zusammenhänge der Software gegenüber Partnern und Mitbewerbern gelten.

"Der Vergleich ist fair und vernünftig. Vor allem entspricht er den Interessen der Verbraucher und der Wirtschaft", erklärt Bill Gates, Chairman und Chief Software Architect von Microsoft. "Durch die Einigung wird unser Unternehmen einigen äußerst harten Bestimmungen und Einschränkungen unterworfen. Wir glauben jedoch, dass es für unsere Kunden, für die Technologiebranche und die Wirtschaft insgesamt richtig ist, diesen Rechtsstreit jetzt zu beenden. Wir möchten, dass dieser Vergleich ein Erfolg wird. Wir werden auch künftig bedeutende Innovationen auf den Markt bringen. Innovationen, die die Wirtschaft beleben und das Leben der Menschen erleichtern", so Gates weiter. "Unsere Branche, unser Land und die Weltwirtschaft sehen sich mit zahlreichen Risiken konfrontiert - aber es gibt auch Chancen. Durch die jetzt erzielte Einigung ist Microsoft in der Lage, sich auf die Zukunft zu konzentrieren."

Die Vereinbarung ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen, an denen in den letzten Wochen auch der vom Gericht beauftrage Vermittler Eric Green beteiligt war. Der Vergleich wurde zwischen dem Justizministerium und Microsoft geschlossen. Die ebenfalls an dem Prozess beteiligten 18 US-Bundesstaaten haben noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie sich an dieser wegweisenden Vereinbarung beteiligen werden.

"Es freut uns, dass wir mit Hilfe eines Vermittlers in der Lage waren, die Bedenken der Bundesregierung zu zerstreuen. Gleichzeitig haben wir sichergestellt, dass Microsoft weiterhin in der Lage ist, Innovationen zu entwickeln und die Grenzen des technisch Möglichen auszudehnen", erklärt Steve Ballmer, Chief Executive Officer von Microsoft. "Wir sind zuversichtlich, dass sich die Bundesstaaten an diesem Vergleich beteiligen werden, sobald sie Gelegenheit hatten, sich mit den Bestimmungen im Einzelnen vertraut zu machen."

Microsoft (Nasdaq "MSFT") wurde 1975 gegründet. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Software, Services und Internet-Technologien für die private und geschäftliche Nutzung. Microsoft bietet eine breite Palette an Produkten und Diensten an, die alle das Ziel haben, Menschen mit Software zu unterstützen -jederzeit, überall und auf jedem Gerät.

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