Bauindustrie forciert Lehrlingsausbildung

Kosten dieser Offensive 5 Millionen Schilling (363.364,17 €) - Verdoppelung der Lehrlingszahlen innerhalb von 4 Jahren -Pressegespräch am 5. November 2001 um 10:00 Uhr im Haus der Industrie

Wien (PDI) Die Bauindustrie setzt große Schwerpunkte in der Förderung der Lehrlingsausbildung. Damit der wachsenden Nachfrage nach Fachkräfte und hochqualifiziertem technischen Personal entsprochen werden kann, müssen doppelt so viele Lehrlinge ausgebildet werden, wie das derzeit der Fall ist.

Die Lehrlingsinitiative des Fachverbandes der Bauindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich setzt sich einen Zeitraum von drei Jahren, um die Lehrlingszahlen nachhaltig so zu erhöhen, dass der Bedarf gedeckt werden kann. Mit Hilfe einer jährlichen Steigerung der Lehrlingsquote in jedem Unternehmen um 25 Prozent ist dieses Ziel realistisch. Für die Unternehmen gibt es ein Anreizsystem: Für jeden neu eingestellten Lehrling innerhalb der Quote gibt es 10.000,- S (726,73 €), für jede besetzte Lehrstelle über die Quote hinaus den doppelten Betrag von der Wirtschaftskammer. Insgesamt betragen die à
propos Geld: Lehrlinge in der Bauindustrie verdienen auch recht gut. Mit einer Entschädigung von bis zu 19.272 Schilling (1.400,- €) monatlich im dritten Lehrjahr sind die Spitzenverdiener unter den Lehrlingen sicher am Bau zu finden.

Weitere Informationen über die Lehrberufe in der Bauindustrie finden sie unter:
http://maurer.or.at
http://tiefbauer.or.at
http://schalungsbauer.or.at

Die Lehrlingsinitiative der Bauindustrie ist kein einmaliges Projekt. Im Leitbild zur Berufsausbildung in der Bauindustrie, das beim Pressegespräch am Montag erstmals vorgestellt wird, bekennt sich die Bauindustrie zu umfassenden Ausbildungsmaßnahmen. Die betriebliche Berufsausbildung wird von der Bauwirtschaft als echte Bildungsaufgabe aufgefaßt, die mit Qualitätsbewußtsein verantwortungsvoll weiterzuentwickeln ist. Hochwertige Produkte verlangen hochwertiges Personal. Mit Lehrbauhöfen und der Lehrlingsausbildung, aber auch durch das Bekenntnis zu laufender Weiterbildung der Beschäftigten setzt die Bauindustrie starke Zeichen in der Ausbildung von Fachkräften.

Die Ausbildung hochqualifizierten Personals ist der Bauindustrie schon lange ein Anliegen. Wir waren die erste und einzige Branche, die eine Vorreiterrolle in der Einrichtung von Fachhochschulen eingenommen hat. Mit 10.000, -S (726,73 €) pro Ausbildungsplatz haben wir Fachhochschulstudiengänge initiiert, gestaltet und kofinanziert. An drei Standorten - Wien, Spittal/Drau und Graz - gibt es in Österreich derzeit baubezogene Fachhochschullehrgänge.

Wir laden zum Pressegespräch am 5. November 2001 um 10:00 Uhr recht herzlich ins Haus der Industrie. Ihre Gesprächspartner werden Vorst. Dir. KR Bmstr. DI Stephan Gillich, der Vorsitzende des Ausschusses für Berufsaus- und -fortbildung, und Dr. Johannes Schenk, Geschäftsführer des Fachverbandes für Bauindustrie sein.

Rückfragen & Kontakt:

1040 Wien / Karlsgasse 5
Tel: 01-504 15 51
Fax: 01-504 15 55
Email: sekretariat@bauindustrie.at

1030 Wien

Dr. Johannes Schenk, Fachverband der Bauindustrie

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