Swoboda: In muslimischen Mitbürgern Chance für Dialog und Brückenschlag erkennen

Swoboda kritisiert: Kein muslimisches Land im UNO-Sicherheitsrat vertreten

Wien (SK) "Anstatt in unseren Mitbürgern islamischer Konfession Risiken und Gefahren zu sehen, sollten wir in ihnen eine Chance für den notwendigen Brückenschlag und Dialog erkennen", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation Hannes Swoboda Mittwoch bei einem Symposium der Europäischen Sozialdemokraten zum Thema "Cooperation with Muslim countries and communities" in Brüssel. Besonders bedauerte Swoboda die Zunahme von Attacken gegen muslimische Mitbürger und jene anderer Minderheiten. Swoboda: "In den Dialog müssen wir selbstverständlich unsere eigenen Errungenschaften und Werte einbringen. Engstirnigkeit, Arroganz und Fundamentalismus müssen überwunden werden." ****

"Es ist für uns Sozialdemokraten inakzeptabel, dass in der heutigen Welt im UNO-Sicherheitsrat kein islamisches Land als ständiges Mitglied vertreten ist. Und auch Indien und Brasilien müssten ihre Vertretung darin finden", betonte Swoboda. Davon unabhängig sei die Frage des Vetorechts zu diskutieren, schloss Swoboda. (Schluss) ah/mp

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