Bezirksparlament gegen Totenruhe

JVP Penzing entsetzt über Pietätlosigkeit der Bezirksmandatare

Wien, 1. November 2001 - Entsetzt zeigt sich die Junge ÖVP Penzing über die Ablehnung ihres Antrags auf Auflassungsverbot für Gräber in der Kommission für Allgemeine Bürgeranliegen und Zivilschutz des Bezirksparlaments. "Es ist beschämend, daß Bezirksmandatare nicht einmal den Anstand haben, den Toten ihre ewige Ruhe zu lassen", so BezR Markus Kroiher, Obmann der Jungen ÖVP Penzing.

Besonders bezeichnend sei es, daß die Ablehnung am Tag vor Allerseelen erfolgt sei. "Soll es allen Ernstes von der finanziellen Lage der Angehörigen abhängen, ob einem lieben Verstorbenen die ewige Ruhe gegönnt wird?", so Kroiher. Nicht einmal dem Antrag, wenigstens eine Gedenktafel mit dem Namen aller Exhumierten auf den Friedhöfen aufzustellen, wurde zugestimmt.

Die Junge ÖVP Penzing appelliert nun an die Mandatare der Bezirksvertretung, dem Antrag nun doch noch im Plenum des Bezirksparlaments zuzustimmen. "Gerade in Wien mit seiner besonderen Totenkultur sollte es doch möglich sein, Grabstätten auf ewig zu erhalten", so Kroiher abschließend.

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