WISSENSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT IRAN-ÖSTERREICH INTENSIVIEREN Delegation des Ausschusses für Biotechnologie aus Iran in Wien

Wien (PK) - Technologischer Fortschritt sowie bilaterale und multilaterale Kooperationen auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung standen heute im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen einer Delegation des Ausschusses für Biotechnologie des iranischen Parlaments mit Abgeordnetem Rüdiger Schender (F) als Vertreter des Wissenschaftsausschusses des österreichischen Nationalrates.

Die Gäste würdigten die guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich, vor allem in den letzten beiden Jahren, und zeigten sich an der Intensivierung bestehender Kooperationen auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung bis hin zur praktischen Anwendung von Forschungsergebnissen außerordentlich interessiert.

Auch Abgeordneter Schender unterstrich die Bedeutung der Freundschaft zwischen den beiden Staaten, die einmal mehr zeige, dass es keinen Konflikt zwischen den beiden Kulturen gebe, und betonte ebenfalls das politische Interesse an einer Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem Gebiet über die eigenen Grenzen hinaus. Als ein Beispiel für die Anstrengungen in Österreich, die Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft zu überwinden, nannte Schender die so genannten "K-Plus-Zentren", das sind Kompetenzzentren, die Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbinden. Können für ein bestimmtes gemeinsames Projekt 60% der Mittel privat aufgebracht werden, so übernimmt die öffentliche Hand die restlichen 40 %.

Im Iran wird der Bereich Forschung und Entwicklung insbesondere von Präsident Khatami unterstützt. Innerhalb der Biowissenschaftlichen Abteilung des Büros für Technologiezusammenarbeit (TCO) im Büro des Staatspräsidenten wurde eine Organisationseinheit für Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Biowissenschaften (BIC) eingerichtet. Diese Organisationseinheit stellt Daten auf dem Feld nationaler Biowissenschaften zusammen, hilft bei der Suche nach Partnern, macht Vorschläge für mögliche Kooperationen, begleitet und beurteilt Projekte und kümmert sich auch um finanzielle Unterstützung. BIC wurde damit beauftragt, die Bestimmungen des "Memorandum of Understanding" zwischen dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und TCO umzusetzen. Auf österreichischer Seite wird diese bilaterale Zusammenarbeit durch das Büro für internationale Forschungs- und Technologiekooperation - eine Initiative der Republik Österreich und der Wirtschaftskammer -unterstützt und begleitet.
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