Stiefentobellawine: Bund sagt 40-prozentige Förderung zu

LSth. Gorbach: Startschuss für Planung des Tunnels

Wien (VLK) - Landesstatthalter Hubert Gorbach konnte bei
den jüngsten Verhandlungen mit Bundesminister Wilhelm
Molterer in Wien eine Erhöhung des Bundesfördersatzes von 30
auf 40 Prozent für das Projekt Stiefentobellawine erwirken.
Dieses Projekt der Wildbach- und Lawinenverbauung mit
geschätzen Kosten von 130 Millionen Schilling (9,4 Millionen
Euro) sieht eine Teilverbauung des Stiefentobels vor, wodurch
vor allem der Gefahrenbereich von 29 Wohnobjekten entschärft
werden soll. Die Arbeiten werden sich auf einen Zeitraum von
acht bis zehn Jahren erstrecken, voraussichtlicher Baubeginn
ist im Jahr 2003. ****

Als zuständiges Regierungsmitglied stellt Gorbach einen Landesbeitrag von 30 Prozent für das Projekt in Aussicht.
Damit hätten die betroffenen Gemeinden lediglich noch 30
Prozent aufzubringen, anstatt der ursprünglich angesetzten
52,5 Prozent. "Ausserdem können nun auch weitere
Planungsschritte für die Verbauung der B 188 - den Stiefentobeltunnel - in Angriff genommen werden", freut sich Gorbach.

Der Vorarlberger Straßenbaureferent hofft, dass das
Ergebnis der internen Gespräche und Verhandlungen der letzten Monate, die natürlich in Absprache mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden Schruns und Tschagguns getätigt wurden,
ein erster Schritt zur Entschärfung der Lawinengefahr für
rund 29 Hausbesitzer und in weiterer Folge dann auch zu einer besseren Erreichbarkeit des Hochmontafons führt.

Es bestehen zwar noch keine konkreten Planungen für den
Tunnel, in einer Grobschätzung gehe man jedoch von Kosten von
ca. 180 bis 200 Millionen Schilling (13,1 bis 14,5 Millionen
Euro) aus, so Gorbach. Somit werden in den kommenden Jahren
im Bereich Stiefentobel also rund 330 Millionen Schilling (24 Millionen Euro) investiert.
(bl/gw,nvl)

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