Basel II: Gemeinsames Vorgehen von Wirtschaftskammer und Banken vereinbart

Leitl: Österreichische Interessen in der Schlussphase der Diskussion über Basel II sollen gemeinsam bestmöglich vertreten werden

Wien(PWK784) Im Rahmen des Weltspartages haben Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, und Spitzenrepräsentanten der heimischen Kreditwirtschaft ein neues gemeinsames Schwerpunktthema für das kommende Jahr vereinbart. Beginnend mit einer großen Enquete, die von WKÖ, Oesterreichischer Nationalbank sowie Bundeskreditsektion veranstaltet werden soll, werden nun gemeinsam die ökonomischen Auswirkungen von "Basel II" - also die risikogewichtete Eigenkapitalverpflichtung von Banken bei Kreditvergaben - genauer unter die Lupe genommen und mögliche Vorsorgestrategien entwickelt.

Leitl: "Anfang des kommenden Jahres geht der internationale Konsultationsprozess in Bezug auf "Basel II" in die Schlussrunde. Die endgültige Entscheidung soll bis September 2002 fallen. Uns geht es jetzt einerseits darum, gemeinsam zu überlegen, wie man die österreichischen Interessen in der Schlussphase des Diskussionsprozesses am effizientesten vertreten kann. Andererseits geht es um einen gemeinsamen Informationsstand über die Folgewirkungen von "Basel II" mit dem gemeinsamen Ziel, dass mögliche negative Auswirkungen bei der Kreditvergabe oder der Risikobewertung sowohl in Bezug auf die Klein- und Mittelbetriebe als auch auf die Banken so weit wie möglich vermieden werden." (RH)

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