Neue Wienerbergbrücke bald voll befahrbar

Verkehrsführung nimmt Gestalt an

Wien, (OTS) Über die Verkehrsumstellung im 12. Bezirk im Bereich der (neuen) Wienerbergbrücke wurde in der rk kürzlich informiert. "Die Umstellungsmaßnahmen werden an diesem sozusagen verlängerten Wochenende vorgenommen, bei Anhalten der günstigen Wetterlage wird der Fahrzeugverkehr ab den Abendstunden des Samstag, 3. Dezember, auf vorläufig zwei Fahrstreifen je Richtung über den neuen Teil der Wienerbergbrücke geführt. Die komplette Fertigstellung der neuen Brücke sowie der notwendigen Stahl-Fachwerktragwerke der Einbautenstege wird in Abstimmung mit der Bauarbeiten der HL-AG dann im Sommer des nächsten Jahres erfolgen, dann werden auch alle Geh-und Radwege benützbar sein und ein Mittelstreifen bestehen" erläutert dazu TOAR Ing. Anton Hoffmann von der Bauleitung (und Bauaufsicht) der MA 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr).

Die neue Wienerbergbrücke wird als Verbundbrücke gebaut, die gesamte Breite beträgt 29,3 Meter, die Stützweite 49,2 Meter; auf beiden Seiten ist ein Gehweg mit einer Nutzbreite von 2 Metern vorgesehen, am westlichen Brückenrand zudem ein 3 Meter breiter Radweg. Da die Einbauten der Telekom (48zügige Kabeltrasse) nicht verändert werden kann bzw. darf, wird die neue Brücke in zwei Abschnitten angelegt. In der ersten Bauphase wurden zwei Drittel hergestellt (6 von insgesamt 9 Hauptträgern). Die zweite Bauphase beginnt noch im Dezember 2001, der bestehende 380 kV-Steg sowie die alte Brückenkonstruktion werden abgetragen. Das restliche Drittel der neuen Brücke (3 Hauptträger) werden errichtet.

Die auf der Westseite (gegen Hetzendorf) situierten zwei Einbautenstege und der dritte neu zu errichtende sind als Stahl-Fachwerkkonstruktionen geplant und müssen analog zur Wienerbergbrücke ebenfalls auf die neuen Stützweite von 49,2 Metern (Verbindung Edelsinnstraße - Breitenfurter Straße) verlängert werden. Die alten Betontrog-Bauwerke werden mit den Stahlkonstruktionen sozusagen "überbaut" und werden nicht öffentlich begehbar sein. Parallel zu diesen Arbeiten laufen die Baumaßnahmen für den Lainzer Tunnel bzw. die Verbreiterung des Gleistrogs, wie z.B Bohrpfahlherstellungen, Aushubarbeiten im Trasseneinschnitt, Schlitzwandarbeiten, weiter. Für die reinen Kosten der MA 29 (Baudurchführung durch STRABAG und VÖEST-MCE) wurden rund 52 Millionen Schilling präliminiert. (Schluss) pz

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