FP-Sichrovsky: Gusenbauer benutzt antisemitische Klischees im Kampf gegen die FPÖ

Wien, 2001-10-31, -(fpd)- "Je mehr Einzelheiten über die Israel-Reise von SPÖ-Chef Gusenbauer die Öffentlichkeit erreichen, desto erschreckender wird das Ausmaß der internationalen Blamage seiner Auftritte", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. "Als ersten Schritt empfiehlt er den "Juden" in einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Ha´Arez keinen Vertreter der FPÖ zu treffen. Diese Art von Empfehlungen an die "Juden" im Gegensatz zu den seiner Meinung nach "Nicht Juden", denen er anscheinend den Kontakt zur FPÖ erlaubt, zeigt eine Einstellung, die die Vertreter einer Religionsgemeinschaft als ein undifferenziertes Kollektiv erfaßt, wie dies auch schon die Nazis getan haben", so Sichrovsky weiter.****

Daß "Juden" auch Menschen seien, die unabhängig von ihrer Religion eine unterschiedliche politische Meinung haben könnten, scheine der SPÖ-Chef nicht zu verstehen, was allerdings auch wenig verwunderlich sei, wenn man die vielen haßerfüllten Aussagen so mancher SPÖ-Funktionäre gegenüber Israel berücksichtige.

"Sein zweites blamables Auftreten geschieht vor dem Jüdischen Weltkongreß, wo er nach dem Motto "Wer Nazi ist bestimme ich" erklärt, daß nicht alle FPÖ-Wähler Nazis seien. Vielleicht meinte Herr Gusenbauer damit jene ehemaligen SPÖ-Wähler, die nun der FPÖ ihr Vertrauen schenken. Zurück bleibt ein unerträglicher Schaden den der SPÖ-Chef im Ausland gegenüber Österreich und dem österreichischen Volk verursacht hat. Selten hat ein führender österreichischer Politiker seine Heimat auf so lächerliche und peinliche Art und Weise im Ausland vertreten", so Sichrovsky abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 01/40 110-5870Büro Mag. Peter Sichrovsky

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPE/FPE