WESTENTHALER (3): Temelin: FPÖ hat als einzige Partei konkrete Linie

Pures Chaos bei Grünen und SPÖ

Wien, 2001-10-31 (fpd) - Die FPÖ habe als einzige Partei in der Causa Temelin eine konkrete und deutliche Linie, widersprach FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler bei seiner heutigen Pressekonferenz allen anders lautenden Behauptungen. Es gebe keine Abweichung. ****

Bei der SPÖ und den Grünen herrsche hingegen pures Chaos. Dort fordere man, das Energiekapitel nicht abzuschließen, auf der anderen Seite sei man gegen das Veto. "Wer denkt nach bei diesen beiden Parteien? Das Energiekapitel nicht abzuschließen ist Veto, nur mit anderen Worten", betonte Westenthaler, der von einer "Totalpleite grüner Atompolitik" und einem "Eiertanz der SPÖ" sprach.

Drei freiheitliche Landesgruppen hätten ein Volksbegehren eingeleitet. Die achttägige Eintragungsfrist beginne am 14. Jänner 2002. Wie Westenthaler betonte, stünden Bundespartei und Parlamentsklub geschlossen hinter diesem Volksbegehren. Dieses sei die allerletzte Chance, um klarzumachen, daß es für Tschechien keinen EU-Beitritt mit diesem Schrottkraftwerk geben werde. Auch werde das Volksbegehren der Gradmesser und die Entscheidungsgrundlage für die österreichische Bundesregierung sein, wie sie sich hinsichtlich des Beitritt Tschechiens mit Temelin verhalten werde.

Westenthaler appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, zu diesem Volksbegehren hinzugehen und es massiv zu unterstützen. Es gehe nicht um den Erfolg einer Partei. Man sollte auch überlegen, die Plattform zu erweitern. Westenthaler lud daher auch alle Nicht-Freiheitlichen ein, diese letzte Chance zu unterstützen.

Wenn dieses Volksbegehren große Unterstützung finde, dann werde keine Partei in Österreich an den Inhalten und den Forderungen vorbeikommen. Die Freiheitlichen würden den Wählerwillen jedenfalls nicht mißachten, betonte Westenthaler. (Forts.)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC