ARBÖ: Wer noch ein Mautpickerl 2001 braucht, ist mit einer Zwei-Monats-Vignette am besten dran

Wien (ARBÖ) - Alle, die im November 2001 ein neues Auto anmelden, eine Autobahn oder eine Schnellstraße benützen wollen, und deshalb eine Mautvignette brauchen, sollten es nicht drauf ankommen lassen, vignettenlos zu fahren. Denn wird man erwischt, so kostet die Strafe wesentlich mehr, als die Zwei-Monats-Vignette, so der ARBÖ.

Für alle, die im November 2001 noch eine orangefarbene Mautvignette benötigen, ist der Erwerb einer Zwei-Monats-Vignette (November/Dezember) zu ATS 300,- / EUR 21,80 - die "bequemste" und relativ günstigste Variante. Je nachdem, wann man das Fahrzeug anmeldet oder eine Autobahn beziehungsweise Schnellstraße benützt, kann man auch mit der 10-Tagesvignette zu ATS 105,- / EUR 7,63 entsprechend sparen.

Es ist in jedem Fall besser, so der ARBÖ, es nicht auf eine Strafe ankommen zu lassen, denn wer ohne gültige, geklebte Vignette das österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz benützt, muss als Pkw-Fahrer mit einer Ersatzmaut von ATS 1.650,- / EUR 119,91 oder mit einer Anzeige rechnen, deren Strafrahmen von mindestens ATS 3.000,- / EUR 218,02 bis maximal ATS 30.000,- / EUR 2.180,19 reicht. Für Motorradfahrer beträgt die Ersatzmaut ATS 900,- / EUR 65,41. Übrigens: Der Beleg über die gezahlte Ersatzmaut berechtigt zur weiteren Benützung der Autobahnen und Schnellstraßen, aber nur für die Dauer von 24 Stunden.

Neue lila Vignette 2002 ab 1. Dezember 2001 erhältlich

Die neue, lila Jahresvignette für das Jahr 2002 gilt ab 1. Dezember 2001. Die Preise bleiben genauso wie die Gültigkeitsdauer vom 1. Dezember 2001 bis 31. Jänner 2003 unverändert.

Alle "Jahresvignette-2001-Besitzer" können sich mit dem Aufkleben der neuen lila Vignette noch Zeit lassen: Die orange Vignette gilt noch bis Ende Jänner 2002, erst ab 1. Februar 2002 muss man die neue lilafarbene Vignette aufkleben. Übrigens: Auf der Windschutzscheibe dürfen gleichzeitig nur maximal zwei österreichische Vignetten kleben.

Vignettenersatz bei Scheibenbruch

Wird die Windschutzscheibe durch Steinschlag, Wildschäden oder sonstige Unfallereignisse - sofern diese nicht zu Totalschaden führen - beschädigt, und sind die Ersatzkosten der Vignette nicht durch eine Versicherung (Kaskoversicherung oder gegnerische Haftpflichtversicherung) oder sonstige Ansprüche gegenüber Dritten abgedeckt, so kann man eine Ersatzvignette anfordern. Der ARBÖ ist dabei behilflich. Dazu benötigt wird die Scheibenrechnung, auf welcher der Vignettentyp sowie die Seriennummer der Erstscheibe vermerkt sein muss, daher unbedingt den Vignettenabschnitt aufheben.

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