Prinzhorn: "Wienstrom-Verordnung darf nicht in Kraft gesetzt werden!"

Häupl finanziert angebliche Strompreissenkung durch die Hintertür

Wien, 2001-10-31 (fpd) - Der freiheitliche Wirtschafts- und Industriesprecher DI Thomas Prinzhorn forderte heute, daß die morgen in Wien in Kraft tretende Verordnung, aufgrund der die Stromkunden der Wienstrom künftig einen enormen Zuschlag berappen müssen, wieder zurückgenommen wird. "Die Einhebung von 10,22 Groschen pro Kilowattstunde zusätzlich für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Finanzierung der Strompreissenkung durch die Hintertür. Der rote 100%-Eigentümer der Wienstrom will sich durch einen überhöhten Zuschlag die Strompreissenkung quasi wieder hereinholen", so Prinzhorn entrüstet.****

"Auf diese Weise verschafft sich die Wiener Regierung völlig ungerechtfertigt einen klaren Wettbewerbsvorteil für "ihr" Unternehmen Wienstrom gegenüber den anderen Mitbewerbern. Durch diese Regelung beugt die rote Regierung offensichtlich vor, daß sich die Bilanz nicht "rot einfärbt"", so Prinzhorn.

"Durch diese Häupl - Verordnung werden die Strompreise in Wiens Haushalte nicht sinken, wie dies in der Vergangenheit seitens der SPÖ immer wieder versprochen wurde, sondern ordentlich steigen."

Auch aus der Sicht des Stromregulators sei der KWK-Zuschlag eindeutig überhöht. Anstelle dieser Stromverteuerung wäre es weitaus wichtiger, endlich eine unternehmerische Reorganisation der Wienstrom vorzunehmen und die Quersubventionen einzustellen, schloß Prinzhorn. (Schluß)

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