Kommunikatoren erobern Schlüsselpositionen

ViKOM (Verband für integrierte Kommunikation) stellt Mitgliederbefragung vor - Integrierte Kommunikation ist bereits Standard in Österreich - Kommunikatoren verfügen über hohe Ausbildungsqualität und haben im Management ein Wort mitzureden.

Wien (31. Oktober 2001): Wie ist es um Österreichs Kommunikatoren bestellt? Teils überraschende Antworten darauf gibt die jüngste Umfrage des ViKOM unter seinen Mitgliedern: Die Kommunikatoren haben sich in der Unternehmenshierarchie etabliert. 80 % gehören dem Management an oder sind diesem direkt zugeordnet. Über 80 % zeichnen sowohl für die interne als auch externe Kommunikation verantwortlich. ViKOM-Präsidentin Marita Roloff zeigte sich in einer ersten Reaktion zufrieden, dass sich die integrierte Kommunikation auch in der Praxis durchsetzt und aus den Chefetagen nicht mehr wegzudenken ist.

Der ViKOM stellte heute die Ergebnisse seiner aktuellen Mitgliederbefragung vor. Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren von über 220 Unternehmen und Organisationen in Österreich befragt. Neben kleineren und mittleren Betrieben befinden sich darunter auch internationale Konzerne wie BMW, Siemens, Bank Austria oder AT&S. Laut ViKOM-Präsidentin und Allianz Kommunikationschefin Marita Roloff bestand die anonyme Umfrage aus offenen und geschlossenen Fragen zu Person, Funktion und zum Arbeitsumfeld.

Erstes zentrales Ergebnis dieser Untersuchung: In den Schaltstellen der Kommunikation sitzen 75 % akademisch gebildete Personen, davon knapp drei Viertel mit Hochschulabschluss. Dies bedeute, so Roloff, "dass wir es in Österreich in der Kommunikationsarbeit mit Experten zu tun haben, die auch auf eine profunde Ausbildung und ein entsprechendes Allgemeinwissen zurückgreifen können." 82 % sind folgerichtig für die Gesamtkommunikation - interne und externe Kommunikation - verantwortlich. Dies wird umso schlüssiger, da 80 % im Management angesiedelt bzw. diesem direkt verantwortlich sind.

Besonders hervorgehoben wurde von der ViKOM-Präsidentin weiters, dass die Kommunikationsabteilungen in Österreich personell eher klein gehalten sind. Knapp 70 %, so das Ergebnis der Umfrage, gaben an, dass ihre Abteilung bis zu 5 Mitarbeiter umfasse. Roloff: "Das zeigt, dass sich Qualität und hohe Effizienz in Österreich auf einen Nenner bringen lassen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass viele Kommunikatoren unter Überbelastung leiden. Speziell zeitkritische Aspekte, ob in der Pressearbeit oder einer integrativen internen Kommunikation, spielen hier zunehmend eine Rolle." Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass 20 % angeben, keine Hilfe von Agenturen in Anspruch zu nehmen. Rund 50 % sourcen bis zu 30 % ihrer Arbeit aus, knapp 10 % bis zu 80 %, die restlichen 20 % der Kommunikatoren machten keine Angabe.

ViKOM bildet eine Interessengemeinschaft der Kommunikationsmanager und -spezialisten und zählt derzeit über 220 Mitglieder - ca. 80 % Unternehmen, 11 % Agenturen und 9 % Organisationen. ViKOM ist überparteilich, unabhängig und eine Non-profit-Organisation. ViKOM fördert die integrierte Kommunikation als Schlüsselfaktor im Wettbewerb, denn sie stellt einen wichtigen Faktor zur Verwirklichung von Unternehmenszielen dar. Das ViKOM-Prinzip: Aus der Praxis für die Praxis. Speziell das hochkarätige Tagungsangebot hat sich in der kommunikativen Aus- und Weiterbildung etabliert. Die kommende ViKOM-Herbsttagung findet vom 10. bis 13. Oktober in Salzburg zum Schwerpunktthema "Integrierte Kommunikation" statt, und zwar in Kooperation mit dem europäischen Dachverband der Kommunikatoren "Federation of European Industrial Editors Association", deren Präsidentin das ViKOM-Vorstandsmitglied Birgit Snizek ist.

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