Kuntzl: Auflösung der Verwaltungsakademie zeigt erneut, Bildung ist der Regierung nichts wert

Regierung propagiert Frühpension anstelle von Weiterbildung

Wien (SK) Als "weiteres typisches Beispiel" dafür, dass der blau-schwarzen Regierung Bildung nichts wert sei, kommentierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl die heute im Ministerrat klar gewordenen Pläne der Regierung zur Auflösung der Verwaltungsakademie des Bundes. "Anstelle in die Bildung und Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen zu investieren, schafft der Bund millionenteure 'Abfederungsmaßnahmen' für BeamtInnen und schickt diese lieber mit 80 Prozent des Aktivbezuges mit 55 Jahren in Pension", kritisierte Kuntzl am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Kuntzl bezweifelt, dass in den einzelnen Ressorts des Bundes den Verlust ersetzende Kapazitäten für die Aus- und Weiterbildung von BeamtInnen vorhanden seien. Mit dem ersatzlosen Streichen der in den 70er Jahren, mit der Absicht ein qualitativ hochwertiges Verwaltungsmanagement zu schaffen, gegründeten Verwaltungsakademie des Bundes würde ein "Bildungsvakuum" in der Aus- und Weiterbildung von BeamtInnen entstehen, "das letztlich zulasten des Qualitätsmanagements der Verwaltung und folglich auch zulasten der BürgerInnen geht", betonte Kuntzl abschließend. (Schluss) hm

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