VP-Salcher: Direktorensuche in der Josefstadt ist "Management by Chaos" - Mailath-Pokorny fehlt das Glück des Tüchtigen"

Wien (ÖVP-Klub) Zu aktuellen Debatte rund um die Direktoren-Suche für das Theater in der Josefstadt meldete sich heute der Wiener VP-Kultursprecher, LAbg. Dr. Andreas SALCHER zu Wort. "Man soll sich endlich auf einen Modus der Ausschreibung einigen und sich dann auch an diese Ausschreibung bzw. Jury-Empfehlung halten", forderte SALCHER. "Es darf nicht sein, dass die Direktorensuche für die Josefstadt zum Politikum wird, bei dem es offenbar ein Hindernis ist, der Wunschkandidat des Kulturstadtrates zu sein. Denn ohne Zweifel war Beil ein ausgezeichneter Kandidat gewesen."***

SALCHER bezeichnete die Vorgangsweise, mit der die Suche nach einem neuen Josefstadt-Chef bisher betrieben wurde, als absurd. "Man soll sich auf eine Vorgangsweise bei der Ausschreibung festlegen und dann aber auch nicht mit Künstlern verhandeln, die sich gar nicht beworben haben."

Der VP-Kultursprecher sprach sich auch dagegen aus, diese Debatte nun zu personalisieren und einzelne Bewerber als gut oder schlecht zu bewerten. "Diese Entscheidung ist - wenn es eine seriöse Ausschreibung gibt - keine politische Entscheidung."

Offenbar sei der Wiener Kulturstadtrat aber nicht imstande hier einen nachvollziehbaren und transparenten Entscheidungsmechanismus zu schaffen. "Bisher hat das Wohlwollen des Kulturstadtrates ja jedem Bewerber oder Interessenten eher geschadet als genützt", so SALCHER weiter. "Tatsache ist aber, dass es nun möglichst bald zu einer einheitlichen Vorgangsweise kommen muss. Wenn der Herr Kulturstadtrat nicht fähig ist, die Bedingungen dafür zu schaffen und sich dann auch daran zu halten, dann muss der Wiener Bürgermeister ein Machtwort sprechen, damit die Josefstadt-Nachfolge endlich geklärt werden kann", so SALCHER. "Derzeit ist das Theater um den neuen Josefstadt-Chef eindeutig ein Fall von ‚Management by Chaos‘ und ein Armutszeugnis für die Wiener Kulturpolitik. Ich überlasse meiner Kollegin von der FPÖ gerne den "Nudelwalker" als Waffe der kulturpolitischen Diskussion um die Josefstadt. Aber das höflichste, was mir zu Stadtrat Dr. Mailath-Pokorny einfällt, ist, dass er nicht nur in dieser Causa nicht gerade vom Glück des Tüchtigen verfolgt wird."

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