FP-Sichrovsky: Besuch des SPÖ-Chefs in Israel wird zur Blamage

Gusenbauer setzt aggressiven Ton gegen Regierung in Interviews und Vorträgen fort

Wien, 2001-10-30, -(fpd)- "Die Reise von SP-Chef Gusenbauer nach Israel artet immer mehr zu einer absurden Groteske aus", stellte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky fest. Was als erste offizielle Einladung eines österreichischen Politikers durch die israelische Regierung seit der blau-schwarzen Regierung angekündigt wurde, ende nun in einem Auftritt Gusenbauers bei einem Kongreß sozialdemokratischer Abgeordneter und einem Treffen verschiedener jüdischer Organisationen.

"Es war bereits verwunderlich, daß der SPÖ-Chef als einziger Parteivorsitzender an dem Kongreß der europäischen Sozialdemokraten teilnahm, während von anderen europäischen Ländern nur Abgeordnete kamen. Später ließ sich Gusenbauer von IKG-Vorsitzenden Dr. Muzicant einen Vortrag beim Jüdischen Weltkongreß (JWC) in Jerusalem vermitteln, ausgerechnet jener Organisation, die mit einem beispiellosen Haßbrief die Amerikaner aufgefordert hat Geld zu spenden, um die angeblich verfolgten Juden in Österreich vor der Machtübernahme der FPÖ zu retten", so der Generalsekretär weiter. Sichrovsky:" Was zurückbleibt, sind peinliche Auftritte gegen die eigene Bevölkerung durch den SPÖ-Chef und die Ankündigungen von Unwahrheiten, was die Einladungen und das Besuchsprogramm in Israel betreffen. Der erste offiziell durch die Israelische Regierung eingeladene Politiker seit Beginn der FPÖ-ÖVP-Regierung war Verteidigungsminister Herbert Scheibner, der in Tel Aviv den stellvertretenden Verteidigungsminister Dr. Sneh getroffen hat. Von den angekündigten Gesprächen zwischen Gusenbauer und Außenminister Peres, Premierminister Sharon und anderen Vertretern der Israelischen Regierung blieb ein 10-Minuten-Gespräch mit Peres über, im Rahmen der Konferenz der Sozialdemokraten."

"Wenn der SPÖ-Chef beabsichtigte die wertvolle Aufbauarbeit der Frau Vizekanzler Dr. Riess-Passer zur Verbesserung der österreichisch-israelischen Beziehungen wieder zu zerstören, so ist ihm das leider zum Teil mit seinen Auftritten und Interviews wieder gelungen", so Sichrovsky abschließend.

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