Marie Ringler: "Derzeitige Ausschreibungspraxis ist eine Farce!"

Wiener Grüne zur Personalsuche des Josefstadt Theaters

   Wien (Grüne) -    "Nimmt man die Gründe von Hermann Beils Absage ernst, nämlich fehlende Finanzmittel für eine grundlegende Reform des Theaters in der Josefstadt, dann dürften jetzt keine weiteren Verhandlungen geführt werden,” fordert die Kultursprecherin der Wiener Grünen, Marie Ringler. "Zuerst gilt es, die Frage nach der zukünftigen künstlerischen Ausrichtung dieses Hauses zu beantworten.”

  "Was sich (nicht nur) bei dieser Ausschreibung im Kulturbereich der Stadt derzeit abspielt, wird immer mehr zur Farce”, kommentiert  Marie Ringler die Ereignisse rund um die DirektorInnenbestellung für das Theater in der Josefstadt und den Rabenhof. "Ja zu transparenten Bestellungsverfahren, aber Nein zum derzeitigen Dilettantismus”.

Die Wiener Grünen erkennen in diesem Bestellungstheater eine neue ‚Morak-Mailath-Methode’: 1. Wir wissen eigentlich nicht, was wir mit diesem Haus wollen. 2. Wir haben nicht genug Geld. 3. Wir entscheiden uns für eine Ausschreibung und schalten ein Inserat, das kaum jemand wahrnimmt; 4. Wir warten ab, welche Bewerbungen kommen, um erst dann 5. den Findungsmodus und die Jury zu bestimmen. 6. Die Jury funktioniert nicht, wie wir wollen. 7. Daher machen wir es doch lieber selbst. "Diese Vorgehensweise ist schlicht inakzeptabel", hält Marie Ringler fest.

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