Burket: Post muß wieder kundenfreundlich werden

Hohe Porti - wenig Leistung, Post hat schwere Imageprobleme

Wien, 2001-10-30 (fpd) - "Die massiven Beschwerden über das Post(un)wesen aus allen Bereichen der Bevölkerung reißen nicht ab", stellt die freiheitliche Abgeordnete Ilse Burket entrüstet fest. *****

"Zustellzeiten von bis zu fünf Tagen innerhalb von Wien sind traurige Realität. Briefe mit Vermerken wie "verzogen" mehren sich bedenklich und stellen sich bei näherer Überprüfung oftmals als schlichte Unwahrheit heraus. Schmerzlich vermißt man den "Postler", der noch den Ehrgeiz hatte, die Post pünktlich und ordentlich zuzustellen. Ein Postbote, für den das Wort "Berufsethos" kein Fremdwort war".

Als unverschämten Höhepunkt bezeichnet Burket Postbeamte, die sich weigern, korrekt frankierte und adressierte Briefe entgegenzunehmen. Hier sollte Post-General Anton Wais die Tatsache nicht aus den Augen verlieren, daß es sich bei der Post immer noch um ein Dienstleistungsunternehmen handle, wozu Kundenfreundlichkeit und ein ordentlicher Service eben gehörten.

"Handlungsbedarf ist gegeben, daran besteht kein Zweifel", betont die Abgeordnete. "Mangelhaft eingeschulte Zusteller fahren kaum bewältigbare Postberge aus. Kein Wunder, daß daher einiges im Argen liegt. Angesichts der hohen Portokosten hat der Kunde aber Anspruch auf eine entsprechende Dienstleistung".

"Bei allem Verständnis dafür, daß sich die Post neue Ertragsmöglichkeiten erschließt, müsse Herrn Postgeneraldirektor Wais aber doch klar sein, daß die ureigentliche Aufgabe der Postbeförderung im Sinne der österreichischen Bevölkerung nicht zu kurz kommen darf", schloß Burket. (Schluß)

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