Kranzl: Neues Hundehaltegesetz bringt wesentlich verbesserten Schutz der Menschen

Leine und Beißkorb nur dort, wo es unbedingt notwendig ist.

Niederösterreich (SPI) Nach ausführlicher und fundierter Vorbereitung durch eine Expertengruppe und einer eingehenden Begutachtung mit abschließender öffentlicher Diskussion wurde von der zuständigen Landesrätin Christa Kranzl eine Gesetzesvorlage, in der die Hundehaltung in Niederösterreich neu geregelt wird, in der heutigen Sitzung der NÖ - Landesregierung eingebracht. "Mein Ziel war es, den größtmöglichen Schutz der Menschen unter Berücksichtigung der Anliegen von Hundebesitzer und Tierärzten zu erreichen. Mit dem vorgelegten Gesetz ist beides gelungen. Das Anlegen der Leine ist nur im verbauten Gebiet vorgeschrieben. Den Beißkorb müssen Hunde nur in Schulen, Kindergärten, Einkaufzentren oder bei großen Menschenansammlungen wie Ausstellungen, Messen etc tragen. Hunde unter 30 cm Schulterhöhe alle Jagd-, Therapie-, Blinden oder Rettungshunde im Einsatz oder in der Ausbildung sind von dieser Regelung ausgenommen," informiert LR Kranzl.

Weiters ist im Gesetz vorgesehen, dass die Gemeinden die Möglichkeit erhalten, eigene Hundeauslaufzonen zu bestimmen, um den Sozialkontakt der Vierbeiner ohne Leine und Beißkorb zu ermöglichen. "Die Haltung von Tieren erfordert ein hohes Verantwortungsgefühl der Hundebesitzer, so wertvoll Hunde für viele Menschen sind, so wichtig ist auch der Schutz der Bevölkerung vor Hundebissen. Diese Regelungen bringen Klarheit für die Hundebesitzer. Immer, wenn etwas passiert, wird der Ruf nach gesetzlichen Regelungen laut, deshalb war mir der Schutz der Menschen ein besonderes Anliegen. Ich rufe sowohl die Hundebesitzer aber auch die Passanten auf, verantwortungsvoll mit den Vierbeinern umzugehen. Eine fundierte Ausbildung der Hunde und ihrer Besitzer, wie sie von zahlreichen Hundevereinen angeboten wird, wäre äußerst wünschenswert. Weiters werde ich mich für Veranstaltungen in den Kindergärten und Schulen einsetzen, in denen die Kinder über den richtigen Umgang mit Hunden informiert werden", so Landesrätin Christa Kranzl.
sw

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