VIER PFOTEN begrüßt die Verweigerung von EU-Budgetmittel für Tierexporte

Wien (OTS) - Das EU-Parlament beschließt mit dem heutigen Tag die Abschaffung von Exportsubventionen für Rinder: VIER PFOTEN apelliert an den Finanz- und Landwirtschaftsminister den Vorschlag anzunehmen um diese mit Steuergeldern finanzierte Tierquälerei zu beenden!25.Oktober 01. "Stimmen die EU-Finanzminister dem Vorschlag des EU-Parlaments zu, so wäre das ein Meilenstein bei der Eindämmung von grausamen Tiertransporten," betont VIER PFOTEN-Nutztier-Experte Helmut Wittmann. Trotzdem sind die EU-Gesetze laut Wittmann ungenügend. So gibt es nach wie vor Ausnahmen die auch längere Tiertransporte erlauben: Verfügen LKWs über gewisse Einrichtungen kann die gesetzlich erlaubte maximale Beförderungsdauer von 8 Stunden auf 29 Stunden ausgeweitet werden. Auch Einrichtungen wie Ventilatoren, Tränkeanlagen oder Einstreu können Tierleid bei langen Fahrten aber nicht mindern: VIER PFOTEN fordern daher ein strengeres Gesetz, das Tiertransporte nur mehr bis zum nächsten Schlachthof erlauben soll.

Insgesamt 57,6 Mio Euro (792,5 Millionen Schilling) an Exportsubventionen wären für das Jahr 2002 vorgesehen. EU-Statistiken der letzten Jahre belegen einen Anstieg an Tierferntransporten bei der Erhöhung von Exportsubventionen. Nach Einführung dieser Förderungen sind die Exporte in Nicht-EU Länder, überwiegend in den Nahen Osten explodiert: So wurden 1989 lediglich 3.000 Rinder ausgeführt während die Zahl der exportierten Tiere nach Beginn der Subventionierung 1991 massiv angestiegen ist. Im Jahr 1995 erreichten die Transporte mit 692.000 Rindern den bisherigen Höchststand.

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