Echerer: Keinen Euro für Lebendtiertransporte

EU-Parlament unterstützt entsprechenden Antrag

Wien OTS) "Der Export von lebenden Rindern ist ein Paradebeispiel für Tiertransporte, bei denen Tieren schreckliches Leid zugefügt wird. Die staatlichen Fördermittel dafür müssen umgehend gestrichen werden. Das Europäische Parlament hat heute in der ersten Lesung des EU-Haushaltsverfahrens 2002 einen entsprechenden Antrag des Agrarausschusses unterstützt und damit einen Meilenstein im Kampf gegen subventionierte Tierquälerei gesetzt," Mercedes Echerer, Tierschutz-Sprecherin der Grünen-EFA-Fraktion.

"Die grausigen Bilder aus den Häfen von Genua und Bari werden jetzt hoffentlich der Vergangenheit angehören," so Echerer. "Während die EU die Bestimmungen für Tierschutz bei Transporten verschärft und (blauäugig) deren Einhaltung auch in Drittländern fordert, hat sie bisher tierquälerische Exporte mit Subventionen unterstützt. Diese Inkohärenz der Gesetzgebung kann das Parlament nicht akzeptieren. Wir dürfen nicht länger fördern, was wir eigentlich verhindern wollen." Durch die Abänderung des Parlaments werden 58 Millionen Euro in der Haushaltslinie B1-210 gestrichen. Die Grünen/EFA fordern die Finanz-und Agrarminister auf, diesen Vorschlag anzunehmen, damit die subventionierte Tierquälerei bald ein Ende hat.

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