Waneck: Brief mit vermeintlichen Pockenerregern abgefangen

Alle bisherigen Tests negativ - Exekutive vermutet Trittbrettfahrer

Wien, (BMSG) - "Gestern konnte ein verdächtig erscheinender Brief abgefangen werden, der laut beiliegendem Schreiben Pockenerreger enthalten soll", gab FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck bekannt. Derzeit werde der Inhalt des Briefes in einem Speziallabor analysiert. Alle bisherigen Tests verliefen negativ. *****

Aufgefallen war der Brief dadurch, dass weißes Granulat herausrieselte. Es wurden daher die üblichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, die in den vergangenen Tagen bei ähnlichen Sendungen mit vermeintlichen Milzbranderregern angewendet wurden, berichtete Waneck. Der schriftliche Teil der Briefsendung enthielt jedoch Hinweise auf mögliche Pockenerreger.

Seitens des BMSG seien sofort alle notwendigen Schritte eingeleitet worden, um eine mögliche Gefährdung von Menschen auszuschließen. Auch seinen die zuständigen Landesbehörden informiert und eingebunden worden. "Die Alarmierung Sicherung, Verbringung und Untersuchung hat hervorragend funktioniert", sagte Waneck, der allen beteiligten Beamten Lob und Dank aussprach. "Die Österreicher müssen sich derzeit keine Sorgen machen. Hätte es sich tatsächlich um Pockenerreger gehandelt, so wäre ein Übergreifen auf die Bevölkerung dank des professionellen Eingreifens unserer Beamten ausgeschlossen gewesen", betonte Waneck. (Schluss) mg bxf

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