"Abfertigung Neu": Gastgewerbe bekennt sich zum Reformmodell

Baldige Umsetzung der versprochenen Entlastung bei den Lohnnebenkosten wird aber erwartet

Wien (PWK774) - Das österreichische Gastgewerbe ist über den von den Sozialpartnern erzielten Ergebnis zwar nicht glücklich, trägt das Modell aber im Sinne einer Gesamtlösung voll mit.

Positiv zu vermerken ist, dass durch die lange Anspardauer die Dienstgeberbeiträge mit 1,53 % auf einem maßvollen Niveau gehalten werden und auch Unternehmer die Vorteile des Modells für ihre Eigenvorsorge nutzen können. Tatsache ist aber, dass der Abfertigungsanspruch ab dem ersten Tag auch bei Selbstkündigung gerade im Gastgewerbe mit seinem hohen Anteil an Saisonbetrieben zu wesentlichen Mehrbelastungen führen wird.

"Wir erwarten daher von der Regierung, dass gleichzeitig mit der Einführung des neuen Abfertigungsmodells die bereits im Regierungsübereinkommen versprochenen Maßnahmen zu einer spürbaren Absenkung der Lohnnebenkosten umgesetzt werden. Im Gegensatz zu den Sozialpartnern, die bereits ein konkretes Ergebnis zustande brachten, ist es in der Frage der notwendigen Lohnnebenkostensenkung von Seiten des zuständigen Finanzministers Karl-Heinz Grasser bisher nur bei vagen Ankündigungen geblieben", stellt Fachverbandsvorsteher Helmut Hinterleitner dazu fest. (hp)

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