Kautz: Postämterschließung: Gemeinden brauchen keinen Mediator sondern echte Rechtsvertretung zur Erhaltung ihres Postamtes

Niederösterreich (SPI) Die Schließung von über 200 Postämter in Niederösterreich ist ein schwerer Schlag für die betroffenen Gemeinden und deren Bevölkerung. Überfallsartig - obwohl LH Pröll seit September genau informiert war - wurden die Postmitarbeiter und die betroffenen Gemeinden vor vollendete Tatsachen gestellt. "Die bisher von der Post kontaktierten Gemeinden beklagen die völlige Konzeptlosigkeit dieser Aktion. Es können seitens der Postvertreter nicht einmal Scheinverhandlungen geführt werden. Die friss Vogel oder stirb Politik der blau/schwarzen Bundesregierung die hinter den Postamtsschließungen steht wird von den Gemeinden egal ob mit ÖVP -oder SPÖ - Mehrheit, so nicht akzeptiert werden", sagte Bürgermeister und LAbg. Herbert Kautz.

Der vom Land eingesetzte Rechtberater ist sichtlich eher als Mediator, denn als "kämpfender" Rechtsanwalt zu sehen. "Ich fordere daher die GVV - Gemeindevertreterverbände auf, den Gemeinden Rechtshilfe in ihrem Kampf für das Postamt zu gewähren. Präsident Koczur hat dies für den SPÖ - Gemeindevertreterverband bereits zugesagt. Ich würde dies auch dem ÖVP - Gemeindevertretern wünschen. Postämter benötigt die gesamte Bevölkerung und die Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde", so Kautz weiter.
sw

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