Brinek gesteht eigenes Versagen bei UnilehrerInnen-Dienstrecht ein

ÖVP-Wissenschaftssprecherin umgeht das von ihr mitgestaltete Dienstrecht

Wien (OTS) - "Das ist eine Frechheit und unglaubliche Provokation gegenüber hunderten Uni-Lehrenden, denen durch das neue Dienstrecht ihre Karriere verbaut wird", reagiert die Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), Anita Weinberger, auf die heute bekannt gewordenen Plänen von ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek, sich als Universtiäts-Assistenin pragmatisieren lassen zu wollen bevor das neue Uni-LehrerInnendienstrecht in Kraft tritt. Brinek, die das Dienstrecht stets als gute Basis insbesondere für AssitentInnen bezeichnet hat, scheint davon selber nicht mehr überzeugt zu sein.

Weinberger: "Im Prinzip ist das ein Eingeständnis des eigenen Versagens. Brinek weiß, dass das von ihr mitentwickelte Dienstrecht eine Katastrophe ist und will es selber möglichst umgehen." Im Namen der HochschülerInnenschaft verurteilt Weinberger das Vorgehen der ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

Andrea Mautz, zweite Frau im ÖH-Vorsitzteam, weißt zudem auf die äußerst dürftige Lehrleistung der Universitäts-Assistenin Brinek hin:
"Gerade die ÖVP weißt stets darauf hin, dass sich der Leistungsgedanke an der Uni durchsetzen soll. Dass sich Frau Brinek jetzt für ihre 'Leistung', Karenzierung als Universitätsassistentin, pragmatisieren lassen will, ist äußerst widersprüchlich." In diesem Zusammenhang weißt Mautz auch auf das Bildungsvolksbegehren hin, das unter anderem für ein leistungsorientiertes Uni-Lehrenden-Dienstrecht eintritt. "Frau Brinek sollte sich lieber mit dieser Forderung auseinandersetzen, anstatt zu versuchen, das derzeit noch geltende Dienstrecht auszunutzen."

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