Zeitalter der IT ist auch ein Zeitalter der Netzwerke

Auftaktveranstaltung des i2B Businessplan-Wettbewerbes im Technischen Museum zog an die 400 Interessierte in seinen Bann

Wien (PWK771) - Als unglaubliche Chance bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wien, Sepp Rieder, die Idee des i2B Businessplan-Wettbewerbes. "Die neue geopolitische Situation hat Österreich von einer Randlage ins Zentrum Europas geführt. Deswegen gilt es gerade für junge innovative Gründer, schon heute das zu tun, was die Wirtschaft von morgen brauchen wird", so der Vizebürgermeister.

Wie im Vorjahr fungieren auch bei der zweiten Runde die Wirtschaftskammer Österreich, VA-Tech und Bank Austria als Co-Träger der Veranstaltung. Unterschiedlich wie die Unternehmen selbst sind auch die Motivationsgründe der Kooperationspartner. So präsentierte der Vertreter der Wirtschaftskammer, der Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft, Alfons Helmel, neue Zahlen, die eindeutig beweisen, dass immer mehr Junge unter 30 Jahren Unternehmen gründen. Mit einem Drittel aller Gründungen liegt diese Personengruppe bereits an zweiter Stelle hinter der Gruppe der 30 bis 40-Jährigen. "Diese Entwicklung zeigt uns wie wichtig es ist, gerade die Jungunternehmer zu unterstützen. 36 Prozent aller Jung- und Kleinbetriebe wünschen sich einen erfahrenen Partner. Mit i2B gelingt es diesen Wunsch bereits vor der Gründung zu erfüllen, schließlich werden auch heuer wieder an die 300 Coaches die Teilnehmer an diesem Wettbewerb unterstützen", zeigte sich Helmel zuversichtlich. Wie wichtig diese Unterstützung ist beweist eine weitere Statistik. Von jenen Betrieben, die bei ihrer Gründung Serviceleistungen, wie das Gründerservice der Wirtschaftskammer, oder Förderungen in Anspruch genommen haben, überleben stolze 90 Prozent. "Insgesamt existieren in Österreich fünf Jahre nach der Gründung immer noch 72 Prozent der Unternehmen. Das ist die höchste Überlebensrate in Europa", berichtete Helmel.

Aus Sicht der VA-Tech klingt die Idee des Businessplan-Wettbewerbes wieder ganz anders. "Ein Betrieb wie unserer ist förmlich gezwungen, immer wieder nach neuen Ideen, aber auch nach neuen Mitarbeitern und Kooperationspartner zu suchen. Wir befinden uns nicht nur im Zeitalter der IT, sondern sicherlich auch im Zeitalter der Netzwerke. Ein Bewerb wie i2B ist daher der beste Garant dafür, sich die notwendigen Netzwerke zu schaffen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Das gilt für große Unternehmen wir die VA-Tech genauso, wie für jene jungen Leute, die in den kommenden Monaten ihre Ziele in die Realität, also zu einem fertigen Businessplan, ausarbeiten werden", so Christian Leeb, CIO der VA-Tech.

Erfreut und zugleich überrascht über die Ergebnisse des ersten Wettbewerbes zeigte sich Wolfgang Feuchtmüller, Vorstandsberater der Bank Austria. "Ziel dieser Veranstaltung muss es natürlich sein, Kapitalgeber für neuen Ideen zu finden. Das müssen aber nicht immer die traditionellen Banken sein. Es ist zu hoffen, dass sich auch in Österreich alternative Finanzierungsmodelle wie Venture Capital oder jenes der Business Angles durchsetzen." Feuchtmüller könnte sich aber auch vorstellen den Charakter des Wettbewerbes in Zukunft zu verändern. "Warum soll dieser Wettbewerb nicht zu einer Art Gütesiegel werden. Eine erfolgreiche Teilnahme am Bewerb als Garantie für ein interessantes Projekt, das finazierungswürdig ist", blickte der Bankenvertreter in die Zukunft.

Wie knapp der Erfolg in der Wirtschaft und im Hochleistungssport beisammen liegen, zeige der Extrembergsteiger Thomas Bubendorfer in seinem Motivationsvortrag zum Ende der Veranstaltung auf. Schließlich sind in beiden Bereichen drei Punkte von besonderer Bedeutung am Weg zum Erfolg. Erstens muss ein gewisser Mut zum Risiko da sein und zweitens braucht man ein Team. Möglich wird das aber nur dann, wenn man selbst in der Lage ist teamfähig zu sein. Um das zu erreichen ist es notwendig zuerst sich selbst und somit auch seine eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen." Dritter und vielleicht wichtigster Punkt aus Sicht Bubendorfers ist aber die Vision. "Nur wer Visionen hat und bereit ist, diese mit Mut und dem geeigneten Team zu verfolgen, wird letztendlich zu den Siegern zählen." (WG)

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