Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss in der Papierindustrie

Ist-Löhne u. Gehälter steigen um 3,2% (mindestens ATS 750.-), die Mindestlöhne u. Gehälter um 3,4 %

Wien (GPA/ÖGB). In der gestrigen Nacht einigten sich die Gewerkschaft der Chemiearbeiter, die Gewerkschaft der Privatangestellten und die Arbeitgeber der Papierindustrie auf einen neuen Kollektivvertrag für 8.800 Beschäftigte der Papierindustrie.++++

Die Ist-Löhne und Gehälter werden um 3,2 % erhöht, mindestens aber um ATS 750.-. Zudem wurde, wie im vergangenen Jahr eine Verteiloption (3,0 % + 0,5 % der betrieblichen Lohnsumme) ausverhandelt. Die Mindestlöhne und Gehälter steigen um 3,4 %. Der rahmenrechtliche Teil beinhaltet u.a. Verbesserungen bei der Anrechnung von Karenzurlauben beim Jubiläumsgeld, Verbesserungen beim Kilometergeld und eine Anhebung der Reiseaufwandsentschädigung innerhalb der EU.

Das Ergebnis konnte erst nach sehr zeitintensiven Verhandlungen und unterstützenden Aktivitäten in den Betrieben erzielt werden. Der Abschluss muss auch vor dem Hintergrund der relativ niedrigen Abschlüsse in den vergangenen Jahren gesehen werden.

Die Vertreter der Gewerkschaft der Chemiearbeiter und der Gewerkschaft der Privatangestellten sprachen von einem, angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen, zufrieden stellenden Ergebnis. Es ist ein deutliches Signal für Berechenbarkeit und Stabilität und für eine funktionierende Sozialpartnerschaft. Es sichert den Lebensstandard und die Kaufkraft der Beschäftigten.

ÖGB, 25. Oktober 2001
Nr. 898

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